Neue Regelung in Kirchlinteln und Bendingbostel

30er-Zonen vor den Schulen

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Werner Kunath nimmt das neue Schild an der LGS in Bendingbostel in Augenschein. Konrektorin Julia Weddige, hier mit einigen Erstklässlern, freut sich darüber, dass ihre Schützlinge jetzt etwas sicherer sind. 

Kirchlinteln - „Wir haben lange darauf gewartet“, sagt Werner Kunath, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Kirchlinteln. Sichtlich zufrieden nimmt er die neuen Verkehrsschilder in Augenschein, die die Autofahrer vor der Lintler-Geest-Grundschule in Bendingbostel darauf hinweisen, dass hier ab sofort nur noch 30 Stundenkilometer erlaubt sind.

Auch in der Schulstraße in Kirchlinteln, im Bereich der Schule am Lindhoop, stehen seit Kurzem solche Schilder. „Seitens der Gemeinde waren wir schon lange davon überzeugt, dass Kinder besonders schutzbedürftig sind und deshalb vor Schulen eine Geschwindigkeitsbegrenzung gelten muss“, sagt Werner Kunath. Allerdings sei es bisher nicht möglich gewesen, dies an den sogenannten „klassifizierten Straßen“ generell auszuschildern.

Doch nun gab es eine Änderung der Straßenverkehrsordnung. Sogleich nach deren Inkrafttreten habe die Gemeindeverwaltung einen entsprechenden Antrag beim Landkreis Verden gestellt, wo auch zügig eine entsprechende straßenverkehrsrechtliche Anordnung getroffen worden sei.

 „Mehr Sicherheit für die Kinder“

Danach dauerte es noch eine kleine Weile, aber nun stehen die Schilder. „Wir sind sehr froh darüber“, sagt Julia Weddige, neue Konrektorin an der Lintler-Geest-Schule. „So sind unsere Kinder ein Stück weit sicherer.“

In Bendingbostel herrscht morgens, wie an anderen Schulen auch, ein ganz schönes Gewusel. „Zum Glück dürfen die Eltern seit einigen Jahren nicht mehr auf das Schulgelände fahren“, berichtet Weddige. Das entspanne die Situation morgens und die Schulbusse könnten – ungestört von Eltern-Taxis – auf das Gelände fahren. Doch gebe es natürlich immer noch Kinder, die morgens mit dem Auto gebracht würden und dann die Straße direkt vor der Schule queren müssen.

„Gegenüber lieber längs parken“

Kunath weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es nicht optimal sei, wie die Eltern im Bereich der LGS ihre Autos abstellen: „Im Prinzip spricht nichts dagegen, gegenüber der Schule im Straßenseitenraum anzuhalten“, so Kunath. „Aber die Art und Weise, wie hier das Parken geschieht, ist nicht im Sinne der Straßenverkehrsordnung.“ Anstatt schräg mit dem Heck bis auf die Straße zu parken, sollten die Eltern – und andere Besucher der Schule – ihr Fahrzeug längs parallel zur Straße abstellen und die Kinder unbedingt auf der Beifahrerseite aussteigen lassen. 

rei

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