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50 Jahre Gebietsreform: Im Juli feiert Kirchlinteln sich selbst

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Von: Hermann Meyer

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Männer und Frauen vor einer angestrahlten Leinwand.
Freuen sich schon auf die Jubiläums-Festlichkeiten im Juli: Die Teilnehmer des ersten Planungstreffens, hier mit Bürgermeister Arne Jacobs. © Planungsgruppe

50 Jahre Gebietsreform: Ideen aus den Dörfergemeinschaften sind jetzt gefragt

Kirchlinteln – Der Termin steht fest: In Kirchlinteln wird am Freitag, 8. Juli, die offizielle Festveranstaltung zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde Kirchlinteln stattfinden. Die Mitglieder der Planungsgruppe haben sich dafür einmütig bei ihrem ersten Treffen im Lintler Krug ausgesprochen. In den einzelnen Ortschaften sollen die Jubiläumsfeierlichkeiten dann am darauf folgenden Wochenende des 9. und 10. Juli begangen werden.

17 eigenständige Ortschaften am 1. Juli 1972 zusammengeschlossen

Nach der Gebietsreform des Landes Niedersachsen im Jahr 1972 wurden damals am 1. Juli die 17 eigenständigen Ortschaften aus dem Kleinbahn- und Geestbezirk zur Einheitsgemeinde Kirchlinteln zusammengeschlossen.

Fünf Veranstaltungsorte/Dörfergemeinschaften

Bereits im Vorfeld des Planungsgruppentreffens – bei der Vereidigung der neuen Ortsvorsteher und -vorsteherinnen am 15. Dezember – wurde Einigung erzielt, dass die 17 Ortschaften der Gemeinde in fünf Veranstaltungsorte/Dörfergemeinschaften aufgeteilt werden. Jeder dieser Veranstaltungsorte soll dabei ein Programm, Event, eine Unternehmung oder Ähnliches für das Jubiläum erarbeiten. Dafür wurden die 17 Ortschaften in fünf Dörfergemeinschaften aufgeteilt.

Die jeweiligen Sprecher sind Chatarina Luttmann für Bendingbostel, Schafwinkel, Heins, Kükenmoor und Sehlingen; Claus-Hermann Hoops für Armsen, Luttum und Hohenaverbergen; Michael Jeske für Wittlohe, Stemmen, Neddenaverbergen und Otersen; Helma Rippe für Holtum (Geest), Kreepen, Brunsbrock; Hermann Meyer für Kirchlinteln und Weitzmühlen.

Projektsteckbriefe

Für eine bessere Übersicht sollen Planungen von Projekten oder Veranstaltungen am genannten Wochenende in Projektsteckbriefen in den einzelnen Dörfergemeinschaften beschrieben werden. Die Sprecher der Dörfergemeinschaften kümmern sich dabei um die Verteilung durch die Ortsvorsteher an Vereine oder andere Organisationen und weitere Interessierte. „Aktionen könnten zum Beispiel eine Event-Radtour mit dem Kleinbahnexpress, Ortsspaziergänge, eine Nachtwanderung oder etwas anderes sein, was zu dem Jubiläumsfest passen würde“, heißt es seitens der Planungsgruppe. Jeder Dorfgemeinschaft stehen dafür 1000 Euro für Veranstaltungen zur Verfügung.

Imagefilm und Festschrift

Neben weiteren Aktionen, wie einem Imagefilm, ist eine Festschrift geplant, die sich mit kommunalpolitischen Erfolgen, Besonderheiten und Anekdoten in den zurückliegenden 50 Jahren befasst.

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