Tierdiebstahl von der Weide noch nicht ausgestanden / Hinweise auf Täter erbeten

„ . . . kann sich kein Pferdehalter sicher fühlen“

Oyten - Der Diebstahl von vier Kleinpferden von ihren Weiden an der Kirchweyher Straße in Sagehorn und die Sorge um die Tiere bis zu ihrem polizeilichen Auffinden rund 48 Stunden später auf einer fremden Weide in Oyten (wir berichteten) haben bei der Pferdebesitzerin Waltraud Kontny Spuren hinterlassen: „In den zwei Tagen nach dem Diebstahl bin ich sicher um zehn Jahre gealtert...“

Und auch wenn die Pferde gefunden und in einer dramatischen nächtlichen Aktion wieder nach Hause geholt wurden – „traumatisiert, verletzt, umfrisiert, vermutlich zum Teil sediert, aber: lebend!“ – ist die Sache für Waltraud Kontny noch längst nicht ausgestanden: „Die Täter sind noch nicht überführt – und so lange kann sich kein Pferdehalter in der Gegend sicher fühlen“, meint die Pferdebesitzerin, die hinter dem Diebstahl ein organisiertes Verbrechen im größeren Stil vermutet.

Es könne doch kein Zufall sein, dass „am gleichen Wochenende nur zwei Kilometer weit weg eine umfangreiche Pferdestallausrüstung gestohlen und auf einem anderen Oytener Pferdehof die Sattelschränke ausgeraubt wurden“, argwöhnt Kontny.

„Doch wer sind die Täter?“, fragt die besorgte Pferdehalterin und hofft auf Hinweise aus dem Umfeld: „Wer hat wann und wo genau in der letzten Zeit und speziell in der Tatnacht von Samstag auf Sonntag im Raum Sagehorn Menschen mit Pferden, zum Teil durchaus widerspenstig, geführt oder geritten, gesehen oder gehört? Wer hat zur Tatzeit einen oder zwei Pferdehänger oder große Tiertransporter gesehen?“

Die Täter müssen nach Worten von Kontny „über genaue Ortskenntnisse verfügen und die beiden Weiden, die 400 Meter auseinander liegen, vor der Tat intensiv beobachtet haben, denn die Tiere werden täglich mehrfach zu den unterschiedlichsten Zeiten versorgt“. Und „die Täter müssen kräftig genug sein, E-Zaunband zu zerreißen und einen dreilagigen verschraubten Lattenzaun nebst Pfosten aus der Verankerung zu reißen“.

Die Familie Kontny-Lange hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung an die Polizei in Oyten oder Achim, damit die Pferdediebe gefasst werden, und richtet einen mahnenden Appell an alle Pferdehalter in der Umgebung: „Seid wachsam – wenn wir zusammenhalten, kriegen wir die Schurken.“

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