Meta Christmann aus Neddenaverbergen Mitglied der erfolgreichen Hannoveraner-Mannschaft in Dublin

Jungzüchterin wurde Vize-Weltmeister

Die jüngere Mannschaft der Hannoveraner Jungzüchter mit (v. r.) Meta Christmann, Kristina Gehrdau-Schröder, Jim Flanagan (Vizepräsident des Weltzuchtverbandes), Leonie Fischer und Britta Mennerich.

Neddenaverbergen - (dom) Die Hannoveraner Jungzüchter belegten bei den Weltmeisterschaften in der Gesamtwertung den zweiten Platz. Zudem gab es noch drei Weltmeistertitel in Einzelwettbewerben. Zum Erfolg trug auch Meta Christmann aus Neddenaverbergen vom Pferdezuchtverein Verden bei. Dadurch konnte Hannover an die Erfolge beim Bundeswettbewerb anknüpfen (wir berichteten).

Meta Christmann gehörte der jüngeren Mannschaft an, die mit nur einem Punkt Rückstand (1 074:1 073) hinter dem Westfälischen Pferdestammbuch Platz zwei belegte. In der Disziplin Mustern gewann die Neddenerin mit der Note 9,1 den Weltmeistertitel. Ebenfalls in der jüngeren Abteilung siegte Leonie Fischer aus Walsrode in der Exterieurbeurteilung (Note 8,6) und wurde durch ihre hervorragenden Leistungen in den übrigen Disziplinen Mustern, Theorie, Freilaufen/Freispringen mit dem Vizeweltmeistertitel in der Gesamt-Einzelwertung der jüngeren Abteilung belohnt.

Die Mannschaft der älteren Altersgruppe belegte Platz vier. Hier ragte Robert Koch aus Alfhausen (Artland) heraus. Er sicherte durch seinen ersten Platz in der Beurteilung beim Freispringen/Freilaufen (Note 9,55) den dritten Weltmeistertitel für Hannover in einem Einzelwettbewerb.

In der Gesamtwertung beider Altersgruppen siegte, wie schon beim Bundeswettbewerb, der Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt.

An den Weltmeisterschaften nahm 17 Pferdezuchtverbände teil. Zehn kamen aus Deutschland, je einer aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Kanada, Schweden und der Schweiz.

nEinheitliche

nLeistung

Um auch in ihren Ländern die Jungzüchterarbeit zu etablieren, hatten Vertreter aus Mexiko und Großbritannien den Ablauf der zweitägigen Wettbewerbe verfolgt.

Die beiden Trainer und Teammanager Maren Schlender und Hannes Brüning hoben die einheitlichen Mannschaftsleistungen ihrer Schützlinge hervor. Von 100 möglichen Punkten erstreckten sich ihre Ergebnisse in den vier Teildisziplinen zwischen 87,1 und 91,1 Prozent. Keine Einzelnote lag unter 8,5. Der internationale Wettbewerb fand nach Verden (2001), Belgien und Dänemark zum vierten Mal, erstmals offiziell in Zusammenarbeit mit dem Weltzuchtverband, statt.

Die Stimmung in Irland war hervorragend, und der irische Verband ein hervorragender Gastgeber. Nach der Anreise und der Übernachtung in Dublin wurden die deutschen Mannschaften mit drei Bussen zum Austragungsort gebracht. An den zwei freien Tagen nach de Wettbewerben besuchten die Hannoveraner einen Renntag in Tipperary. Einige wagten sich an die Wettschalter. Einmal gab es einen kleinen Gewinn. Ein weitere Ziel war das Vollblutgestüt von Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, dem Ehemann der FEI-Präsidentin Prinzessin Haya von Jordanien. Vor dem Rückflug nach Deutschland gab es noch einen Stadtrundgang.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Der Blauregen hat viel Kraft

Der Blauregen hat viel Kraft

Wandern, Waldbaden und Wellness in Bad Steben

Wandern, Waldbaden und Wellness in Bad Steben

Barock und Bio im Bliesgau

Barock und Bio im Bliesgau

Kampf gegen Corona: Italien verlängert Ausgangsverbote

Kampf gegen Corona: Italien verlängert Ausgangsverbote

Meistgelesene Artikel

Weitere Covid-19-Infektionen und erste Bilanz der Polizei

Weitere Covid-19-Infektionen und erste Bilanz der Polizei

Lesestoff hinter der Kirchentür

Lesestoff hinter der Kirchentür

Alltag mit Corona: Fünfköpfige Familie spricht über neuen Tagesablauf ohne Kita und Schule

Alltag mit Corona: Fünfköpfige Familie spricht über neuen Tagesablauf ohne Kita und Schule

Neues Zuhause für Lana

Neues Zuhause für Lana

Kommentare