Umbruch scheint gelungen / Frische Farben und jüngeres Publikum / Vereinsvorsitzender Peter Wittig berichtet im Rat

Jugendtreff El Castillo: Nächste Generation

Erfreut vor dem neu gestrichenen Jugendtreff mit markantem Logo zeigen sich hier der 13-jährige Olaf aus Emtinghausen, der 14-jährige Pascal aus Bahlum, Sozialpädagogin Meike Schaub vom Verein Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe Achim (SoFa) sowie Ulf Roselius, Sozialarbeiter in Diensten der Samtgemeinde Thedinghausen. ·
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Erfreut vor dem neu gestrichenen Jugendtreff mit markantem Logo zeigen sich hier der 13-jährige Olaf aus Emtinghausen, der 14-jährige Pascal aus Bahlum, Sozialpädagogin Meike Schaub vom Verein Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe Achim (SoFa) sowie Ulf Roselius, Sozialarbeiter in Diensten der Samtgemeinde Thedinghausen. ·

Emtinghausen - „Ältere“ Jugendliche über 18 Jahre blieben nach und nach weg, weil sie zum Beispiel die Ausbildung oder ein Studium begannen. Die Jüngeren mussten den Emtinghausener Jugendtreff „El Castillo“ sozusagen erst neu für sich erobern.

Das scheint zu gelingen, berichtete Peter Wittig als Vorsitzender des Fördervereins „El Castillo“ am Dienstag auf der Sitzung des Gemeinderats Emtinghausen in der Bahlumer „Waldschänke“. Etwa zwischen zehn und dreizehn Jahre alt sei das aktuelle Jugendtreff-Publikum. Rund 20 Mädchen und Jungen zählten dazu.

Um den Umbruch voranzubringen, sei aber auch einiges unternommen worden. Während Infobriefe an Familien mit Kindern im Jugendtreff-geeigneten Alter, ein Sommerfest und Spieletreffen nur auf begrenzte Resonanz stießen, zeigte ein Ausflug mit Kanufahrt und Übernachtung im „Heuhotel“ bei Celle mehr Wirkung.

Einige der Ausflügler kreuzten danach auch regelmäßig samt Freunden oder Freundinnen im Jugendtreff auf, nutzten dessen Angebote und lernten bei Spielen, beim Malen oder am massiven Billardtisch andere Gleichaltrige kennen. Besonders am Freitagnachmittag sei jetzt immer „ziemlich viel los“, so Peter Wittig. „El Castillo“ ist außerdem montags und mittwochs jeweils ab 16 Uhr geöffnet.

Mit dem Wechsel zur „next Generation“ der Jugendtreff-Nutzer war wie schon berichtet auch eine äußerliche Auffrischung des Gebäudes verbunden. Es wurde rundum gemeinsam mit Eltern in blaugrau samt orangenen Elementen neu gestrichen und mit flottem Logo versehen.

Auch innen wurde in kleinerem Umfang renoviert. Dazu kam direkt an der Hauptstraße noch eine farblich besonders hervorstechende Hinweistafel auf den Jugendtreff in graffitiartigem Stil.

Um weitere interessierte Eltern zum Eintritt in den El Castillo-Verein zu motivieren, wurde der Jahresbeitrag im übrigen von 50 auf 25 Euro halbiert, hob Peter Wittig hervor.

Dieser Treffpunkt für junge Leute sei nach wie vor äußerst wichtig, fasste er zusammen. Durch sinnvolle Angebote dort werde allein die „Bushaltestellensitzerei“ gelangweilter Jugendlicher entschärft.

Auch ansonsten habe es bis auf kleinere Ausnahmen in Emtinghausen und Umgebung in jüngster Zeit kaum Randale und Zerstörungen gegeben.

Bürgermeister Hanfried Lübkemann dankte im Namen des gesamten Rates Wittig und dem El Castillo-Team für deren „intensive Arbeit bei begrenzten Mitteln“. Die Gemeinde werde den Jugendtreff auch künftig im Rahmen ihrer Möglichkeiten jährlich unterstützen.

Auf Ausstattung mit moderner Computertechnik und elektronischen Spielen wird aber nach wie vor verzichtet. Einmal, weil das Geld dazu fehlt, aber auch, weil die jungen Leute hier andere Möglichkeiten haben, gemeinsam Spiele zu erproben und sich nicht dauernd nur „You Tube“ oder „Facebook“ zu widmen. · la

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