Agentur für Arbeit Nienburg-Verden stellt Zahlen für den Monat Januar vor

Jahreszeitlich bedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit

Verden - Die Erwerbslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit stieg im Januar über die 14 000-Marke. „Damit rutschen wir leider auf Platz vier von 16 im Niedersachsen-Vergleich“, sagte Joachim Duensing, Chef der Agentur für Arbeit Verden-Nienburg.

„Jetzt haben wir wirklich Winter, daher haben wir den üblichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Januar“, so Duensing. Die Anzahl der Arbeitslosen im Bezirk der Arbeitsagentur liegt bei 14 051 Personen. Das sind 9,7 Prozent, oder 1 248 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent fiel im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent. „Dies ist für die Jahreszeit eine normale saisonale Entwicklung die besonders in den witterungsabhängigen Berufen deutlich wird. Hinzu kommen die Auswirkungen des Quartals- und Jahresendes, die sich in erhöhten Arbeitslosmeldungen in den Angestelltenberufen niederschlugen. Darüber hinaus meldeten sich zahlreiche Jugendliche nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeitslos. Diese gut ausgebildeten jungen Menschen werden in den nächsten Wochen und Monaten als Fachkräfte wieder eine Beschäftigung finden.“ sagte Duensing. 713 freie Stellen wurden im Januar neu gemeldet, so dass es nun 2 372 freie Stellen im Agenturbezirk gibt. Im Geschäftstellenbezirk Verden gab es im Januar 4 093 Arbeitslose, 266 mehr als im Vormonat. Davon sind 1 637 Personen dem SGB III Bereich zugeordnet, 2 456 dem SGB II Bereich.

Petra Schütte, Leiterin Fachbereich Arbeit der Kreisverwaltung, hat einen Anstieg der Bedarfsgemeinschaften von 3 859 im Dezember, auf 3 873 im Januar, beobachtet. Gleichzeitig gab es einen Rückgang von Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen, von 7 995 im Dezember auf 7 978 im Januar im Landkreis Verden. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Bereich SGB II im Landkreis Verden gibt es 5 456. Das sind zehn weniger als im Vormonat und 60 mehr als im Vorjahr. Darunter sind 1 582 mit Erwerbseinkommen, das aber nicht zum Leben reicht.

Weiterhin konzentriere sich der Landkreis darauf, Wirtschaft und Arbeitswelt zusammenzubringen und Jugendliche zur Ausbildung zu motivieren. Denn 30 Prozent der Arbeitslosen im SGB III Bereich hätten keine Ausbildung. Im SGB II Bereich seien es schon mindestens 50 Prozent. · sig

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