Fans italienischer Motorräder reisten auf dem Backsberg an

„Italo-Exoten-Treff“

André Hohensee aus Kiel mit einer umgebauten Moto Guzzi samt Beiwagen.Fotos: Woelki

Oyten - (woe) Wer in der Motorradszene eine italienische Maschine fährt, gilt als Exot. Das meint jedenfalls Iris Loeding. Zusammen mit Ehemann Rainer und anderen Clubmitgliedern des Italo-Clubs Bremen organisierte sie am vergangenen Wochenende das 18. Italo-Treffen auf dem Oytener Backsberg.

Mehr als 80 „Exoten“ reisten dazu mit ihren Italo-Maschinen an, darunter Fabrikate wie Ducati, Laverda, Moto Guzzi und Morini. Die meisten Motorradfreunde, teilweise mit der ganzen Familie unterwegs, kamen aus dem norddeutschen Raum – „aus einem Umkreis von 300 Kilometern“, so Iris Loeding. Das galt allerdings nicht für zwei Ausnahmen, die aus Bayern nach Oyten kamen.

„Obgleich die Stimmung auf unseren Treffen super ist, man viele Bekannte trifft, die man längere Zeit nicht gesehen hat, sinkt die Resonanz seit Jahren“, bedauert Mitorganisatorin Loeding, „die Leute werden älter oder erkranken. Dann nimmt man eben nicht mehr so weite Fahrten in Kauf.“ Aber sie würden sich niemals von ihrer Maschine trennen, glaubt die Bremerin.

„Besitzer von Italo-Maschinen sind Individualisten. Sie schrauben und basteln leidenschaftlich in einem Zeitraum von einigen Monaten bis zu einigen Jahren an ihren Maschinen herum. Keine sieht gleich aus“, ergänzt Rainer Loeding. Außerdem – ein unbestreitbarer Vorteil – sei eine Italo-Maschine mit ihrer einfachen Technik leicht zu reparieren. Und, weiß Expertin Iris Loeding aus Erfahrung, „Italo-Fahrer besitzen meistens nicht nur eine, sondern gleich mehrere Maschinen...“

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