Leidenschaftlicher Summer Crowd Stereo / June et Jim bestechen durch ihre Instrumentenvielfalt

Inspiration durch eine Postkarte

+
Alexia Peniguel alias „A Seated Craft“ sang Lieder über den Regen und gab zu, diesen zu genießen.

Achim - ACHIM (as) · Nur wenige Besucher fanden am Sonntagabend den Weg in den Musikkeller Katakomben, wo im Rahmen der Konzertreihe „Songs and Whispers“ wieder Live-Musik auf dem Programm stand.

Den Anfang machte die Bremerin Nilufar Omon. Die gebürtige Usbekin gab die beiden Titel „Ewige Suche“ und „Der Herbst des Lebens“ a cappella zum Besten. Danach reichte sie das Mikrofon weiter an Alexia Peniguel alias „A Seated Craft”.

Die Australierin mit französischen Wurzeln, die seit sechs Jahren in Berlin wohnt, begeisterte mit Stücken, die von Sehnsüchten, Beziehungen und dem Wetter handelten. „Wenn es regnet, bin ich eigentlich ganz zufrieden“, gab Alexia Peniguel zu. Mit ihrer warmen, weichen Stimme verband sie Folk-Musik und handgefertigte Arrangements. „Ich finde sie klasse“, strahlte Kosta Mariolis. Der 24-Jährige war vom Auftritt der Australierin total begeistert.

Danach ging es weiter mit dem Singer/Songwriter „Summer Crowd Stereo“. Der Hamburger teilte den Anwesenden mit, dass er sich beispielsweise von dem Postkartenspruch „Wo der Himmel auf das Meer trifft, leben die Gedanken freier“, für einen seiner Liedtexte hat inspirieren lassen. Des Weiteren erzählte er eine Anekdote aus seinem Leben. So berichtete Summer Crowd Stereo, dass er einmal ein Konzert in einer Friedhofskapelle gegeben hat. Der Veranstalter hatte vorher Flyer gedruckt, auf denen stand, dass ein kleiner untersetzter Mann Lieder aus dem Skandinavienurlaub singt. Als er dann noch den Titel für das nächste Stück, nämlich „You Are Much More Beautiful than I“, ansagte, hatte er die Lacher auf seiner Seite. Der Hamburger spielte leidenschaftlich Gitarre, und das Publikum ließ sich von dieser Stimmung mitreißen. So summten die Anwesenden beispielsweise die Melodie mit.

Den Abschluss des Abends machte die französische Band „June et Jim“. Das Quartett um Leadsängerin Marion Cousin schöpfte aus einem großen Instrumentenrepertoire. So erklangen unter anderem Trompeten, Gitarren, eine Klarinette und das Tamburin. Das Publikum forderte von den Parisern eine Zugabe, bei der die Besucher dann mitklatschten und so für einen gelungenen Abschluss sorgten.

„Am Anfang war ich enttäuscht, dass nur so wenig Leute gekommen sind“, gab Summer Crowd Stereo zu. Doch die Anwesenden hätten alle der Musik gelauscht und super mitgemacht. Er sei daher mit dem Verlauf des Abends recht zufrieden.

Als nächstes zeigen am 31. Oktober „Mings Pretty Heroes“, Axel Kruse und „Long Conversations“ um 20 Uhr in der Reihe „Songs and Whispers“ ihr musikalisches Können in den Katakomben.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Blamage für Hongkonger Regierung: Vermummungsverbot gekippt

Blamage für Hongkonger Regierung: Vermummungsverbot gekippt

Unwetter in Österreich: Mann stirbt nach Erdrutsch

Unwetter in Österreich: Mann stirbt nach Erdrutsch

Wie sich Bahnreisende selbst in Gefahr bringen

Wie sich Bahnreisende selbst in Gefahr bringen

Brechts New Yorker Schokoladen-Stücke

Brechts New Yorker Schokoladen-Stücke

Meistgelesene Artikel

Neuer Mieter für Café im Facharzt-Zentrum

Neuer Mieter für Café im Facharzt-Zentrum

Jugendliche aus vier Ländern gestalten Volkstrauertags-Veranstaltung mit

Jugendliche aus vier Ländern gestalten Volkstrauertags-Veranstaltung mit

Misshandelte Kaninchen in Verden: Tierheim päppelt blinde Böcke auf

Misshandelte Kaninchen in Verden: Tierheim päppelt blinde Böcke auf

Stimmungsvolle Dekorationsideen

Stimmungsvolle Dekorationsideen

Kommentare