Hochrangiges Musikeraufgebot im November in der Stadthalle

Inklusiv und exklusiv: Das dritte Hallo-Verden-Festival

Die Festival-Organisatoren Ulf Hennig, Schirin Jäger und Hans-Joachim Hopfe stellten mit Corinna Schüler, Daniela Sasse, Holger Hain und Neelu Zabel (v. l.) die Pläne für Hallo Verden 3 im November vor. ·
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Die Festival-Organisatoren Ulf Hennig, Schirin Jäger und Hans-Joachim Hopfe stellten mit Corinna Schüler, Daniela Sasse, Holger Hain und Neelu Zabel (v. l.) die Pläne für Hallo Verden 3 im November vor. ·

Verden - Inklusivität ist beim Hallo-Verden-Festival eine Voraussetzung, die der Veranstalter, die Lebenshilfe Rotenburg-Verden, von Anfang an angestrebt hat. Wenn am 9. November die Stadthalle für die dritte Auflage der Konzertveranstaltung öffnet, dann kommt ein Hauch Exklusivität hinzu. Die Auswahl von Bands, die beim Festival auftreten, lockt die Fans bereits jetzt. Allen voran Thomas Godoj.

„Wir haben Anfragen aus München und aus dem Ruhrgebiet“, freute sich Ulf Hennig, als er gestern mit Hans-Joachim Hopfe und Schirin Jäger, dem Orga-Team, die neuen Festivalpläne vorstellte.

Der DSDS-Sieger aus Recklinghausen, Thomas Godoj, ist sicher der bekannteste Musiker, der im November die Bühne der Stadthalle betritt. Aber zumindest in der Szene haben auch Bandnamen wie Dezemberkind, Planet Emily oder A Seated Craft einen sehr guten Klang. „Eine gute Mischung regionaler Bands wie Casting Louis und Musikern aus dem ganzen Bundesgebiet. Zehn Bands insgesamt“, verspricht Hennig.

Früher habe es etwas Überzeugungsarbeit benötigt, damit die Bands zusagten. Mittlerweile könne das Team aus Anfragen auswählen. Umstände wie diese verraten den Organisatoren die musikalische Bedeutung, die das Festival mittlerweile erlangt hat.

Dabei stand von Anfang an die Musik gar nicht so sehr im Vordergrund. „Ganz wichtig ist der inklusive Gedanke“, macht Hans-Joachim Hopfe deutlich. Die Veranstaltung solle dem Abbau von Vorbehalten und Berührungsängsten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung dienen.

Menschen mit und

ohne Behinderung

Auch diesmal sind wieder 150 Leute mit großen oder kleinen Aufgaben am Festival beteiligt. Unter ihnen erfahrene Kräfte wie Holger Hain, der im vergangenen Jahr die Künstler im Catering betreut hat. Neelu Zabel ist dabei, Corinna Schüler und Daniela Sasse. Sie haben sich bei Hallo Verden 2 als Mitarbeiter bei verschiedenen Aufgaben im Eingangbereich bewährt.

„Allein bei der Durchführung sind so viele einzelne Dinge zu verrichten und Tätigkeiten zu erledigen“, weiß Organisator Hennig, dass jede Hand benötigt wird. Schon im Vorfeld seien Berge von Waren für die Bar und das Catering zu besorgen, verladen und zu transportieren. „Überall arbeiten behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen“, erklärt Jäger.

Als Kooperationspartner der Lebenshilfe Rotenburg-Verden beteiligen sich das Jugendzentrum Verden, die berufbildenden Schulen Verden – Pflegeassistenz, die Stadt Verden, die Stadthalle und ortsansässige Vereine am Festival. Die Mediengruppe Kreiszeitung präsentiert es.

Karten sind im Vorverkauf für zwölf Euro bei der Verdener Tourist-Info, in Oyten bei Golingo und natürlich bei der Lebenshilfe Rotenburg-Verden bereits erhältlich. An der Tageskasse wird der Eintritt 15 Euro betragen. · kle

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