Schnelles Handeln von Personal und Feuerwehr / Acht Personen vorsorglich behandelt

Implodierter Fernseher vermutlich Brandursache

Verden - Vermutlich ein implodierter Fernseher war die Ursache für den Zimmerbrand in der Seniorenwohnalage St. Johannis am Freitagabend (wir berichteten). Verletzt wurde nach Auskunft der Heimleitung bei dem Brand niemand. Mehrere Personen waren zur Untersuchung allerdings vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden.

Gegen 20.10 Uhr erfolgte die Erstalarmierung durch Auslösung der Brandmeldeanlage in der Seniorenwohnanlage. Beim Eintreffen der Ortsfeuerwehr Verden informierte das Personal, dass sich 27 Personen im vom Brand betroffenen Stockwerk und im Geschoss oberhalb aufhalten würden. Einsatzleiter Peter Schmidt veranlasste die sofortige Erhöhung der Alarmstufe und die Nachalarmierung der Ortsfeuerwehren aus Hönisch-Hutbergen und Dauelsen. Insgesamt kamen rund 75 Feuerwehrkräfte mit 13 Fahrzeugen zum Einsatz.

Mehrere Suchtrupps unter Atemschutz durchsuchten den Gebäudetrakt systematisch. Parallel konnte der Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss, der mit enormer Rauchentwicklung einherging, mit einem Feuerlöscher bekämpft werden. Druckbelüfter sorgten für die Rauchfreiheit des Gebäudes.

In Absprache mit der Feuerwehr brachte das Pflegepersonal einige der Heimbewohner in eine Sammelstelle in der Cafeteria im Erdgeschoss. Die Personen wurden dem Rettungsdienst unter der Leitung von Andreas Lohmann übergeben. Insgesamt standen den Bewohnern 16 Rettungskräfte und zwei Notärzte sowie drei Notfallseelsorger zur Seite.

Als Vorsichtsmaßnahme entschlossen sich die Rettungskräfte, acht Personen (fünf Bewohner, drei Mitarbeiter) in umliegende Krankenhäuser zu transportieren. Gegen 20.40 Uhr konnte der Einsatzbereich wieder betreten werden. Die Polizei Verden nahm ihre Ermittlungen auf.

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