Maxim Kowalew Don Kosaken gastieren im Rahmen ihrer Europa-Tournee am 21. April in der St. Annen-Kirche

„Ich bete an die Macht der Liebe“

Der stimmgewaltige Chor der Maxim Kowalew Don Kosaken knüpft an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre in Russland an.

Westen - · Im Rahmen ihrer Europatournee „Ich bete an die Macht der Liebe“ gastieren die Maxim Kowalew Don Kosaken am Mittwoch, 21. April, um 20 Uhr, in der St.-Annen-Kirche zu Westen. Der stimmgewaltige Chor wird dort russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen.

Karten gibt es im Vorverkauf bei Lebensmittel Rosenbrock in Westen, Hauptstraße 10, Toto Lotto C. Vornkahl in Dörverden, Wulfers Hoff 2, und bei der Verdener AllerZeitung in Verden, Große Straße 1. Die Karten kosten im Vorverkauf 14 Euro, an der Abendkasse 16 Euro. Einlass ist ab 19 Uhr,

Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er seinem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat. Chorgesang und Soli wechseln sich in stetem Wechsel ab, so dass sich die Besucher von der Tiefe der Bässe ebenso verzaubern lassen können wie von den Baritonstimmen und den Spitzen der Tenöre.

Das neue Konzertprogramm trägt aber auch Wunschtiteln Rechnung, so werden die „Abendglocken“ ebenso zu hören sein wie „Stenka Rassin“, „Suliko“ und „Marusja“. Chorleiter Maxim Kowalew, der in Danzig geboren wurde, wurde die Musik schon früh in die Wiege gelegt. Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Durch seinen Vater, der russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Seine Mutter, die gebürtige Deutsche ist, gab ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg. Bereits im Alter von sechs Jahren nahm er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht, schloss später sein Studium an der Musikhochschule in Danzig mit dem akademischen Grad Magister der Kunst ab. Er erhielt eine Vielzahl von Opernengagements, trat in Westeuropa, den USA und Israel auf. Unter anderem sang er im Ural und im Wolga Kosaken Chor. 1994 schloss er sich einem Chor an, aus dem sich wenig später die Maxim Kowalew Don Kosaken herauskristallisierten. Jener Klangkörper lässt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe an, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergesslichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist es ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

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