Ferienspaßkinder: „Auf den Brettern, die die Welt bedeuten“ / „Ich möchte so gern einmal im Märchenstück dabei sein“

„In Hundekuchen ist ja auch kein Hund“

Heike Ertel sorgte beim Ferienspaß auf der Freilichtbühne in Daverden mit dafür, dass die jungen Schauspieler auch richtig geschminkt wurden.Fotos: Hustedt

Daverden - (hu) 23 Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren haben sich auf der Freilichtbühne im Daverdener Holz als kleine Künstler geübt. Im Rahmen der Ferienspaßaktion „Auf den Brettern, die die Welt bedeuten„ hatten die Laienspieler des TSV Daverden zu diesem beliebten Rollenspiel eingeladen. Auch das Wetter spielte mit, so dass zum Schluss die Eltern und Großeltern nur mächtig staunten, was die Sprösslinge so alles in nur zwei Stunden einstudieren können.

Zunächst teilte Julian Ertel die angehenden Schauspieler in Gruppen auf, die jeweils einen kleinen Sketch einüben sollten.

Immer wieder wurden die Texte gesprochen, dann ging es in den Schminkraum, wo Heike Ertel und Tochter Xenia den Lütten ein bisschen Theaterschminke auf die Gesichter brachte. Die jungen Damen kamen sich so richtig schön vor, als sie dann frisch geschminkt auf die Bühne traten.

Julian Ertel und seine jungen Helferinnen aus der Jugendabteilung der Freilichtbühne hatten die Stücke auf und hinter Bühne mit den Kindern richtig gut einstudiert, wie sich noch zeigen sollten. Nach zwei Stunden Proben wurde es ernst auf der Bühne.

Selbstbewusst traten die jungen Darsteller auf, von denen einige auch schon im vergangenen Jahr dabei waren, Anna-Maria sogar zum dritten Mal. „Ich möchte so gern einmal im Märchenstück dabei sein, doch leider ist bisher kein Platz frei gewesen“, verriet sie ihre Sehnsüchte.

Auf der Bühne wurde ein Geschenk ausgesucht, doch die junge Dame konnte sich nicht entscheiden, schließlich war der Beschenkte Dichter. Da schlug ihm die Verkäuferin einen Mülleimer vor – für die vielen Entwürfe.

Auf der Parkbank ging es ziemlich lausig zu, denn ein kleiner Penner wollte die Bank für sich allein – und erreichte dies zum Schluss auch, denn immer wieder tat sie so, als wenn sie Läuse aus den Haaren suchte und verschreckte damit die anderen Parkbankbesucher.

In einem weiteren Sketch ging es um einen Kirschkuchen, in dem keine Kirschen waren. Daraufhin die Kellnerin: „Im Hundekuchen sind ja auch keine Hunde“.

„Ordnung muss sein“ hieß es in einem weiteren Sketch. Auswickelpapier flog auf den Boden, weil es keinen Mülleimer gab. Aber auch ein Briefkasten könnte für diese Zwecke ja dienlich sein.

Und dann ging es da noch um giftige Pilze – oder waren sie doch nicht giftig ? Da Ehemann hatte sie in Unkenntnis gesammelt, die Ehefrau eine Suppe daraus gemacht und Gäste eingeladen. „Der Hund hat auch schon davon gefressen“, beruhigte sie die Gäste, bis die Küchenhilfe mit der überaus bedauerlichen und bedrohlichen Nachricht kam, dass der Hund tot sei. Erst später kam heraus, dass er überfahren worden war.

Dann war da noch die Zahnärztin, die einen Zahn ziehen sollte, obwohl dieser gesund war. Mit der Zange ging sie ans Werk und sollte gleich noch einen weiteren Zahn ziehen, damit eine unbezahlte Rechnung dabei heraus kam.

Zum Schluss sorgte eine Leiter für Lacher, denn dem Verkäufer schmerzte der Rücken so sehr, und immer wieder wollten die Kinder Lakritze haben, die ganz oben auf dem Regal standen.

Dass diese Rollenspiele den Kindern Spaß machte, konnten die Besucher sehen. Es gab viele Verbeugungen und immer wieder großen Beifall. Und dann war der Bühnennachmittag auch schon, eigentlich viel zu schnell, zu Ende.

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