Hubertusjagd auf den Allerwiesen: 15 Kilometer mit 40 Sprüngen

Auftakt in der Innenstadt

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Halali auf den Allerwiesen bei Hönisch.

Verden - Es war wieder ein imposantes Bild: Zu Beginn der Hubertusjagd sammelten sich die Jagdreiter und die Niedersachsenmeute mit ihrem Master Camill Freiherr von Dungern im dem Innenhof des Deutschen Pferdemuseums, um anschließend durch die Stadt zu reiten. Vom Holzmarkt aus ging es durch die Herrlichkeit und den Bauernmarkt über die Südbrücke auf die Allerwiesen, wo eine rund 15 Kilometer lange Wegstrecke wartete.

Schon beim Ritt durch die Innenstadt begleiteten viele Schaulustige das Jagdfeld. Diszipliniert absolvierten Pferde und Hundemeute den Weg in Richtung Allerwiesen.

Diesmal war es eine besondere Hubertusjagd, denn der veranstaltende Verdener Schleppjagd- und Reitverein feiert sein 90-jähriges Jubiläum. Außerdem übergab Master Camill Freiherr von Dungern nach der Hälfte der Jagdstrecke den Master unter den Fanfaren von „bien aller“ an seinen Neffen Leonard von Schultzendorff. „Das gilt aber erst einmal nur für Verden“, erklärte Niclas Kutzer. Bereits seit vielen Jahren ist der Reitverein Aller-Weser Mitveranstalter und schon lange Kutzer dort der Jagdherr. Der selbständige Hufschmied begrüßte zunächst die 70 Teilnehmer, die zum Teil weite Anreisen nicht gescheut hatten.

In drei Feldern bewältigten die Jagdreiter die Strecke bis nach Ahnebergen und zurück zum Treffpunkt mit dem Halali nahe dem Rittergut in Hönisch.

Kutzer und Jörg Schulz führten die springenden Felder aus 45 Reiterinnen und Reitern an, die 40 Sprünge zu überwinden hatten. Das nichtspringende Feld mit rund 20 Teilnehmern, das von Barbara Möller und Freya Ahrens geführt wurde, genügte sich mit dem Ritt ohne Hindernisse. Auch ein Ponyfeld mit Judith Vogler an der Spitze war dabei.

Zuschauer wurden mit ihren Autos zu markanten Standorten der Jagd geleitet. Etliche Interessierte verfolgten die Reitjagd und die Arbeit der Hundemeute mit großem Interesse und meist in unmittelbarer Nähe markanter Sprünge.

Musikalisch begleitet wurde die Jagd von der Parforce-Horn Bläsergruppe „bien aller“.

Einen besonderen Blick auf die Altstadt-Silhouette hatten die Jagdreiter und Zuschauer nochmals zum Abschluss beim Halali in Hönisch, das alle Teilnehmer erreichten. Für sie gab es den traditionellen Eichenbruch von Niclas Kutzer und Ehefrau Claudia und für die Hunde das „Curree“ (Pansen).

Danach kehrten die Reiter zum Ausgangspunkt am Holzmarkt zurück. Als alle Pferde versorgt waren, traf man sich zum gemütlichen Abschluss im Niedersachsenhof, wo Kutzer und seine Helfer bei der Jagdkritik von Christian Vorwerk (Celle) viel Lob erfuhren: „Es ist immer ein Genuss, diese Jagd hier in Verden durch die Allerwiesen zu reiten. Es hat auch heute wieder ganz viel Spaß gemacht.“ Sein Dank galt neben allen ärztlichen Diensten auch den Grundstückseigentümern, die ihre Wiesen für diese Jagd wieder geöffnet hatten und selbst einen Ritt durch ein Maisfeld genehmigten.

jho

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