40 gewaltbereite Werder-Anhänger erwarteten Freitagabend heimreisende Hannoveraner in Achim

Hooligans greifen auf Bahnhof 96-Fans an

Achim -  Zu einem Überfall auf bahnreisende Fußballfans von Hannover 96 hatten sich am späten Freitagabend nach Polizeiangaben rund 40 Anhänger des SV Werder Bremen auf dem Achimer Bahnhof zusammengerottet.

Bei dem Zusammenprall der rivalisierenden Gruppen kam es zu Körperverletzungen und Sachbeschädigungen. Die Polizei löste die Schlägerei gegen Mitternacht auf. Festnahmen gab es offenbar vorläufig nicht. Die Bremer Bundespolizei ermittelt. Nähere Angaben machte sie jedoch bisher nicht.

Wie es in diesen Kreisen anscheinend üblich ist, hatten sich die gewaltbereiten Bremer, so bestätigte die Bundespolizei gestern auf Anfrage, gezielt auf dem Achimer Bahnhof verabredet, um die 96-Fans zu verprügeln, die in dem hier haltenden Regionalexpress nach Hannover saßen. Sie waren auf der Heimreise vom abendlichen Regionalligaspiel ihrer II. Mannschaft beim FC Oberneuland in Bremen. Als der von den Bremern erwartete Zug gegen 23.30 Uhr in Achim stoppte, bewarfen sie ihn zunächst mit Flaschen. Zwei Scheiben gingen zu Bruch und der Zug wurde derart beschädigt, dass er außer Betrieb genommen werden musste.

Die Polizei war offenbar nicht unvorbereitet: In dem Regionalexpress fuhren bereits Zivilbeamte mit, die in Achim Verstärkung anforderten. Rund 30 Polizeibeamte waren im Einsatz, um den geplanten Gewaltexzess der Randalierer zu stoppen und eine Eskalation zu verhindern. Bevor die 96-Fans um 0.10 Uhr den nächsten Zug nach Hannover besteigen konnten, kam es zu einer Schlägerei auf dem Bahnsteig. Wie aus anderer Quelle verlautete, waren die 96er zahlenmäßig so überlegen, dass die Bremer dabei den Kürzeren zogen. Die prügelnden Fangruppen sollen beide der jeweiligen Ultra-Szene angehören.

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