Förderverein Diakoniestation: Helmut Johannsen gibt Vorsitz an Werner Kühnemann ab

„Du hinterlässt große Fußstapfen“

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Der Vorstand des Fördervereins Diakoniestation verabschiedete den Gründungsvorsitzenden Helmut Johannsen nach 14 Jahren aus dem Amt: (v.li.) Heike Delorme, Maja Ruschenbaum, Heinrich Müller, Helmut Johannsen, Hilde Koch, Lotte Bauermann-Stehmeier, Werner Kühnemann und Hely Zieger, Geschäftsführerin der Diakoniestationen im Landkreis Verden. ·

Bassen - „Pflege muss von Menschlichkeit geprägt sein. Das war bei der Gründung unseres Fördervereins vor vierzehn Jahren unser vorderstes Anliegen und das muss auch in Zukunft so bleiben“, betonte Helmut Johannsen, Gründungsvorsitzender des Fördervereins Diakoniestation Ottersberg/Oyten, bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Gasthaus Segelken in Bassen.

Nach seinen Worten waren übers Jahr 2012 wieder verschiedene gehaltvolle Spenden eingegangen, mit denen der Verein seine Aufgaben erfüllen konnte. „Ich sehe das als Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit“, erklärte Johannsen.

Kassenwartin Hilde Koch sagte in ihrem Haushaltsbericht, dass der Förderverein im vergangenen Jahr 5000 Euro an die Diakoniestation überweisen konnte, mit denen das Wertvollste für die Pflegepatienten ermöglicht werden konnte: mehr Zeit für Zuwendung.

Die Vorstandswahlen zeitigten einen Generationswechsel an der Vereinsspitze: Helmut Johannsen stellte sich nicht mehr zur Wahl und zum neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder seinen bisherigen Stellvertreter Werner Kühnemann. Ihm steht künftig Maja Ruschenbaum als stellvertretende Vorsitzende zur Seite. Kassenwartin bleibt Hilde Koch. Heinrich Müller als Schriftführer macht den Vorstand komplett.

Werner Kühnemann würdigte die Verdienste des langjährigen Vorsitzenden Helmut Johannsen und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. Er dankte mit einer Urkunde und einem Präsentkorb für Johannsens nachhaltiges Engagement zum Wohl der Patienten, aber auch des Pflegepersonals. „Du hinterlässt große Fußstapfen“, sagte Kühnemann. Lotte Bauermann-Stehmeier, Leiterin der Diakoniestation, bezeichnete den scheidenden Vorsitzenden als Zugpferd. Durch seine einnehmende, offene Art habe Johannsen den Förderverein mit Leben erfüllt: „Er konnte begeistern und motivieren.“ Er habe nicht nur tätige, sondern auch emotionale Unterstützung geleistet, die Angehörigen und Pflegenden eine große Hilfe gewesen sei. „Menschliche Zuwendung, Trost und Beistand für Patienten und Angehörige waren ihm immer wichtig“, so Bauermann-Stehmeier, „und den Mitarbeiterinnen der Station empfahl er mit seinem typischen Humor statt Supervision eine zünftige Kohltour als Ausgleich für die Arbeit...“ · kr

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