Langwedeler Kunsthandwerkermarkt mit vielfältigem Angebot

Hier ist die Wahl keine Qual

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Stefan Crede drechselte beim Kunsthandwerkermarkt vor Ort kleine Kreisel. ·

Langwedel - Wenn der Langwedeler Kulturverein zum Kunsthandwerkermarkt ins örtliche Rathaus einlädt, dann kommen anscheinend alle gern: die Aussteller und die Besucher. Am vergangenen Wochenende erfreuten sich wieder jede Menge Besucher an dem vielfältigen Angebot, das insbesondere der guten Organisation von Elke Raddatz zu verdanken ist.

Die Völkersenerin verfügt über gute Kontakte zu Ausstellern aus der Region und weit darüber hinaus. Sie weiß anscheinend, was gefragt ist, und legt Wert darauf, dem Besucher nicht immer wieder das Gleiche zu präsentieren.

Hälfte der Aussteller ist jedes Mal neu

„Deshalb ist jedes Mal rund die Hälfte der Aussteller neu“, erklärte Elke Raddatz. Lange suchen muss sie nicht, um Aussteller mit interessanten Produkten zu finden, es ist wohl mehr die Qual der Wahl. „Ich hätte zwei Rathäuser füllen können“, verriet sie mit Blick auf die Vielzahl an Interessenten. Doch sie belässt es ganz bewusst immer bei knapp 40 Ausstellern, sonst werde es zu unübersichtlich.

Gleich nach dem Beginn der zweitägigen Veranstaltung am Sonnabendmittag herrschte reger Andrang. „Für einen Samstagnachmittag kann man es sich nicht besser wünschen“, freute sich die Organisatorin. Überall wurde mit Interesse geschaut, gefühlt, geschnuppert und gekostet.

Im Foyer hatte Stefan Crede seinen Stand aufgebaut und drechselte kleine Kreisel. „Es gibt viele Sammler“, berichtete der Hannoveraner, doch der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt eigentlich beim Nassholzdrechseln. Dabei bearbeitet er ganz frisches Holz, „was eine unheimliche Schweinerei ist, aber keinen Staub verursacht“. Dadurch, dass das Holz sich danach weiter verzieht, würden interessante Formen entstehen. Auf das Nassdrechseln verzichtete er aber während der Ausstellung, dort wurde nur trocken gearbeitet, was aber viel Interesse bei den Besuchern fand.

Insgesamt war es wieder eine gelungene Ausstellung, die sich einmal mehr als Publikumsmagnet erwies. „Ich bin aber nur für die Aussteller zuständig, die Werbung liegt in den Händen des Kulturvereins“, betonte Raddatz. Und der hatte unter anderem mit 2000 Flyern ordentlich die Werbetrommel gerührt.

Weiter geht’s im Rathaus mit Klezmer

Die soll auch weiter am Laufen gehalten werden, damit sich der Rathaussaal am 9.   März um 20 Uhr bei einem Konzert mit der Klezmergruppe „Cladatje“ wieder so schön füllt. Karten dafür sind im Vorverkauf im Schreibwarengeschäft Rohrberg erhältlich. · wb

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