Grundschule Langwedel feiert Abschluss der Projektwoche mit Sommerfest

„Hier bewegt sich was“

Sina und Jakob vor ihren Kunstwerken im Stil des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol.
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Sina und Jakob vor ihren Kunstwerken im Stil des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol.

Langwedel - Das Wetter war wenig sommerlich, doch das machte den Kindern nichts aus: Sie hatten ihren Spaß. Beim Sommerfest der Grundschule Langwedel herrschte in den Räumen, auf den Gängen und in der Aula Andrang, denn es gab viel zu bestaunen: Die Ergebnisse der Projektwoche wurden präsentiert.

„Hier bewegt sich was“, lautete das Motto des Fests, das Rektorin Berit Blottner und Konrektorin Julia Pattenhausen organisiert hatten. Klar, dass sich die Schüler und Eltern, Geschwister und Großeltern das Ereignis nicht entgehen ließen.

„Kommen Sie herein, hier sind noch Stühle frei“, bat Blottner die Besucher in die Aula. Die Plätze waren schnell besetzt, und die Rektorin begrüßte die Gästeschar, bevor sie mit ihrer Gruppe „Rotkäppchen“ aufführte – als modernes Musical, eigenwillig inszeniert. Den Erst- und Zweitklässlerinnen war der Spaß am Tanzen deutlich anzusehen.

„Große Künstler, kleine Leute“ hieß es im Kunstatelier im Keller. Dort hatten sich Kunstlehrerin Pattenhausen und 16 Kinder den Werken berühmter Künstler gewidmet, jeden Tag vier Stunden lang: Am Montag malten die Mädchen und Jungen Bilder im Stil von Kandinsky, am Dienstag stand Chagall auf dem Stundenplan, und am Freitag malten die Schüler frei nach Rizzi auf Leinwand.

Sehenswert waren die Figuren auf den Tischen, den plastischen Werken von Alberto Giacometti nachempfunden – die Aufgabe von Donnerstag. Sina und ihre Freundin Svea hatten eine Familie mit drei Hunden gebastelt. „Erst haben wir die Figuren aus Pfeifenreinigern gebogen und dann mit Alufolie umwickelt“, erklärte Sina aus der 2a. Das machte Spaß, aber: „Es war auch ganz schön schwierig.“ Nichtsdestotrotz ging den beiden Mädchen die Arbeit fix von den Händen, und so bauten sie eine Figur nach der anderen.

An der Wand prangten Pop-Art-Werke im Stil Andy Warhols. Grundlage war ein Porträt, das Pattenhausen von jedem Schüler fotografiert und ausgedruckt hatte, letzteres viermal. Das gestalteten die Kinder phantasievoll und bunt – das große Vorbild hätte es kaum besser machen können. Sina behält die Woche in bester Erinnerung: „Das war mal was anderes als Unterricht.“ Auch Pattenhausen war begeistert: „Mit so tollen Ergebnissen hätte ich nicht gerechnet.“

Das meinte auch Kerstin Müller-Hansen, die gemeinsam mit Unterstützung zweier Mütter 17 Erst- und Zweitklässlern den Weg „Vom Pricken zum Sticken“ zeigte. Erst hatten die Kinder nach einer Vorlage Löcher in Papier gebohrt – zu sehen waren Dinosaurier und Tiere vom Bauernhof. Später stickten die Schüler nach Vorlage afrikanische Tiere. Der krönende Abschluss: perfekt gestickte Dinos auf Filzunterlage. Wer fertig war, bastelte Drachen und Tintenfische aus Recyclingmaterialien.

Über viele Projekte ist in der ersten Ausgabe der Schülerzeitung „GSL-Report“ zu lesen – junge Reporter hatten die Gruppen interviewt und fotografiert. Auch das war ein Projekt. Unter Leitung der Mutter Alexandra Blume-Sibbel arbeiteten 13 Dritt- und Viertklässler hochmotiviert an einem Überblick über die Projektwoche. Inklusive Buch- und Musiktipps und Bastelideen. „Die haben wir selbst ausprobiert“, sagten Pauline und Alissa aus der 4b. „Chefredakteurin“ Blume-Sibbel brauchte Texte und Fotos nur noch auf den Seiten anzuordnen. Die Mädchen und ihre „Kollegen“ wurden den GSL-Report reißend los. Übrigens: GSL steht für Grundschule Langwedel. · is

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