Arzt, Homöopath und Buchautor Dr. Friedrich Graf referierte in Ottersberger Rudolf-Steiner-Schule / „Nicht Geimpfte sind oft gesünder“

Heftiges Plädoyer gegen Rundum-Impfprogramm

Der Plöner Arzt Dr. Friedrich Graf sprach in Ottersberg über Nutzen und Schaden von Impfungen.

Ottersberg - (kr) · „Brauchen wir in der heutigen Zeit der Vollversorgung noch das ganze Impf-Programm – oder gibt es andere Möglichkeiten, gesundheitliches Wohlergehen zu erreichen?“ Dr. Friedrich Graf, praktischer Arzt, Homöopath, Geburtshelfer und Autor zahlreicher Fachbücher, stellte diese Frage in den Mittelpunkt bei seinem Vortrag im alten Saal der Freien Rudolf-Steiner-Schule Ottersberg.

Der im schleswig-holsteinischen Plön niedergelassene Mediziner kritisierte den Trend, sich gegen alles und jedes impfen zu lassen. Dabei sei seit geraumer Zeit nachgewiesen, dass Impfungen krank machen können. Entzündungen, Schmerzen, Fieber, Störungen des Immunsystems und Funktionsstörungen der Organe, aber auch Schädigungen des Nervensystems schon bei kleinen Kindern und letztlich eine Virusresistenz wie Herpes seien mögliche Begleiterscheinungen, die viele Menschen aber in Kauf nähmen, nur um vor eventuellen Krankheiten geschützt zu sein.

Nicht Geimpfte dagegen benötigten seltener einen Arzt und müssten weniger Medikamente einnehmen. Sie belasteten damit die Sozialsysteme weniger und seien überhaupt „anders krank“ als geimpfte Patienten.

Nicht wirklich kalkulierbare Fremdsubstanzen aber, die dem Körper zu schaffen machen, stellten den Nutzen von Impfungen infrage.

Dr. Graf hatte auch einen Impfkalender dabei, der die wirtschaftlich interessante Seite des Impfens für die Pharmaindustrie deutlich machen sollte. Er erläuterte Inhaltsstoffe wie Quecksilber, Formalin und Phenol oder Nanomoleküle, die Nervenschäden bis hin zu Krebs auslösen könnten. Darüber hinaus seien bestimmte Impfstoffe für das Auftreten von Allergenen verantwortlich.

„Folgen wir Empfehlungen der ständigen Impfkommission, so erhalten unsere Kinder in den ersten 15 Lebensmonaten bis zu 37 Impfstoffe mit mindestens elf Spritzen, die sie vor 12 Krankheiten schützen sollen. Ein Deutscher kann so im Laufe seines Lebens weit über 100 Impfstoffe bekommen, und die Tendenz ist steigend“, warnte Dr Graf. Er empfahl, sich vor einer Impfentscheidung umfangreich über den Nutzen zu informieren. Die Zahl vieler Erkrankungen, gegen die geimpft wurde und wird, gehe unabhängig davon nach Schwere und Häufigkeit zurück.

Seit 1998 sei die gesetzliche Impfvorschrift abgeschafft. Seither gebe es nachweislich auch weniger Krankheiten. Für deren Rückgang seien die Verbesserung der sozialen Situation, der Hygiene, bessere Ernährung und verbesserte sanitäre Ver- und Entsorgung Ursachen, nicht aber die Impffreudigkeit.

Ausführlich ging Dr. Graf auf das Beispiel Tuberkulose ein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe nach einem Großversuch in Indien mit einem entsprechenden Impfstoff festgestellt, dass 15 Prozent mehr Geimpfte als Ungeimpfte erkrankt waren. Dennoch werde auf Betreiben der WHO heute noch in der „Dritten Welt“ gegen Tuberkulose geimpft – was dringend hinterfragt werden müsse. Hinter den Aktivitäten für höhere Impfraten stehen nach Auffassung von Dr. Friedrich Graf massive politische, vor allem aber wirtschaftliche Interessen.

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