Formale Voraussetzung für Trägerschaft geschaffen / Gemischte Bilanz des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln

Grünes Licht für Verhandlungen mit der Gemeinde

Vorsitzender Wilfried Lindhorst bedankte sich bei Kassenwartin Anke Cordes mit einem Blumenstrauß.

Kirchlinteln - · Die Mitglieder des Kultur- und Fördervereins Kirchlinteln gaben grünes Licht für die Verhandlung mit der Gemeinde in Sachen Trägerschaft für den Lintler Krug – dies war das wichtigste Signal der Mitgliederversammlung vom vergangenen Freitag.

Eine entsprechende Änderung der Satzung, die die Gemeinnützigkeit berücksichtigt und die formalen Voraussetzungen für eine Trägerschaft herstellt, wurde mit großer Mehrheit verabschiedet.

Sorge macht dem Vorstand, dass die Arbeit auf zu wenigen Schultern ruht – so konnten bei den anstehenden Wahlen für Vorstandsämter die Posten Kassenwart und zweiter Vorsitzender nicht besetzt werden. Der Vorsitzende Wilfried Lindhorst rief die gut 40 anwesenden Mitglieder auf, in persönlichen Gesprächen weitere Unterstützer für die gemeinsame Sache zu gewinnen. Auch wer keine Vorstandsarbeit leisten möchte, ist gern gesehen. Die Sitzungen des erweiterten Vorstandes sind öffentlich, nächster Termin ist der 9. März, um 19 Uhr, im Werkstattgebäude.

Alfons Weis als Medienwart erinnerte noch einmal an die Karnevalsparty, das Blues-Rock-Konzert im März, die Info-Veranstaltung „Was geht ab in Kirchlinteln“, das Maibaumfest oder das Frühlingskonzert. Als die Bauarbeiter anrückten, entwickelte sich das Werkstattgebäude für das Kino im Krug, die Gruppe JazziK, das Gitarrenensemble, Proben der Theatergruppe und Treffpunkt verschiedenster Arbeitskreise und Bürgerinitiativen des Dorfes.

Der besondere Dank des Vorstandes und der Mitglieder galt der Arbeitsgruppe Bau. Mit bis heute über 4000 ehrenamtlich erbrachten Stunden waren diese Männer wesentlicher Stützpfeiler für das Projekt Lintler Krug. 100 Tonnen Material wurden ausgebaut und als Schutt sortiert oder, wo immer möglich, wieder verwendet. 10 000 Ziegelsteine wurden aus verschiedenen anderen Standorten besorgt, transportiert, hergerichtet – auch mit Unterstützung von jungen Leuten in einer mustergültigen Steineklopfaktion – und für die Bauarbeiter bereitgestellt.

Dank auch Anke Cordes, die von Beginn an Kassen- wartin und nicht zur Wiederwahl bereit war. Ihrer vorzüglichen Arbeit zollten auch Stephan Jeite und Rosi Beimes als Kassenprüfer Lob; dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig stattgegeben. Wilfried Lindhorst dankte Manfred Timm und Rolf Behrens, die alle Regularien und Satzungsdinge vorangetrieben haben. Hartmut Beimes als fleißigster Freiwilliger der Baugruppe erhielt besonderen Dank und ein Präsent ebenso wie Schriftführerin Alexandra Heller und Alfons Weis als Medienwart.

Der Vorsitzende bedankte sich auch beim Bürgermeister Wolfgang Rodewald für die gute Zusammenarbeit. Rodewald berichtete zum Schluss vom aktuellen Planungsstand. Bis der Saal wieder nutzbar sei, werde es wohl 2011. Jetzt bald würden die Arbeiten am Außengelände fortgeführt werden.

Die Außenhülle des Kruges biete ja jetzt schon einen erfreulichen Anblick, und dieser Teil der Arbeit sei auch finanziell gesichert. Der gesamte Innenausbau sei aufwändig und bei den Planungen müsse den Vorschriften einer modernen Statik immer wieder Rechnung getragen werden. Bilder, Hintergründe, Termine und alles Weitere finden Interessierte auf der Homepage des Vereins unter http://www.kultur-krug-kirchlinteln.de.

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