Polizei und Landkreis Verden kontrollieren

Zum "Tanz in den Mai" Jugendschutz im Visier

Ein Foto vom Strandfest in Blender 2015.

Landkreis Verden - Der "Tanz in den Mai" steht bei vielen Partygängern in der Region schon lange im Kalender. Am Samstag, 30. April, lassen es Jugendliche und Erwachsene wieder krachen. Trotz der Feierei, soll der Jugendschutz eingehalten werden.

Da sind sich die Polizei und der Landkreis Verden einig und kündigen nun vermehrt Kontrollen an. Das Stichwort lautet Prävention. Um Alkoholexzesse unter Jugendlichen zu vermeiden, sind auf den größeren Veranstaltungen zum Tanz in den Mai wieder Kontrollteams des Landkreises Verden, der örtlichen Ordnungsämter und der Polizeiinspektion Verden/Osterholz unterwegs.

Zusammen mit den Veranstaltern, den Sicherheitsdiensten und den Wirten der großen Feste in Fischerhude und Blender wurden Konzepte ausgearbeitet, damit der Jugendschutz eingehalten wird.

Jürgen Brüns, Einsatzleiter der Polizei, erklärt seine Vorgehensweise: "Wir werden mit einer angemessenen Anzahl von Beamtinnen und Beamten in Fischerhude und Blender dafür sorgen, dass es zu keinen negativen Auswüchsen kommen wird." Das Konzept der gemeinsamen Kontrolltätigkeit von Polizei und Landkreis hat sich über die Jahre etabliert.

Zur Not müssen Eltern ihre Kinder abholen

Die Kontrolleure stellen nicht altersgerechte alkoholische Getränke und Tabakwaren im Bedarfsfall sicher oder vernichten sie einvernehmlich nach einer Ausweiskontrolle. "Wer sich nicht ausweisen kann, wird sein Getränk vernichten müssen oder es wird ein Anruf bei den Eltern erfolgen", so Heike Nodorp, Jugendschutzbeauftragte des Landkreises Verden.

Die Eltern müssen damit rechnen, dass sie aufgefordert werden, ihre Kinder abzuholen, wenn sie angetrunken sind. Erwachsene, die Jugendlichen Alkohol anbieten, müssen mit einem Ermittlungsverfahren rechnen. Auch der Sicherheitsdienst wird Kontrollen durchführen.

Regeln für Mai-Party in Blender

Für Blender wurde geregelt, dass unter 16-Jährige aus Blender nur im Beisein der Eltern das Fest besuchen dürfen. Allen über 16-Jährigen ist der Aufenthalt allein ausnahmsweise bis 1 Uhr erlaubt und damit das Ende der Feier erreicht. Ausweise werden entsprechend kontrolliert. Es werden keine Erziehungsbeauftragungen ("Muttizettel") akzeptiert.

Drei Sonderbusverbindungen wurden vom Wirt Sven Sottorf organisiert. Für 2,50 Euro pro Person kommen alle wieder sicher nach Hause.

Weitere Infos zum Shuttleservice gibt es unter www.allerbus.de.

Für Fischerhude gelten die üblichen bekannten Regelungen.

Informationen rund um das Thema Jugendschutz sind auch über www.landkreis-verden.de abrufbar.

Lesen Sie auch: Die Bilder vom Tanz in den Mai 2015

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