Kay Zimmer setzt auf Übergrößen als Nischenprodukt / Über eine halbe Million Euro in Dörverden investiert

Große Schuhe statt kleiner Brötchen

Marian Krause überreicht Kay Zimmer den symbolischen Schlüssel für die ehemalige Brotfabrik in Dörverden

Dörverden - Er liegt noch immer dezent in der Luft, der verführerische Geruch von frischen Berlinern, süßem Gebäck und herzhaftem Brot. Doch diese Zeiten sind vorbei. Ab Freitag, 31. Juli, werden feinste Lederdüfte in die alte Brotfabrik an der Großen Straße einziehen.

Drei Monate lang wurde gebohrt, gehämmert und gesägt. Am morgigen Freitag nun öffnet Schuhplus.de, das Fachgeschäft für Schuhe in Übergrößen, seine neuen Räumlichkeiten. Ob Damenschuhe in den Größen 42 bis 46 oder Herrenschuhe von Größe 46 bis 55: Mit seinem Spezialangebot erzielte Inhaber Kay Zimmer einen durchschlagenden Erfolg.

Nach bereits zwei Geschäftsjahren gehört Schuhplus.de zu einem der führenden Handelsunternehmen in Deutschland für Schuhe in Übergrößen und belegt im Internet Platz eins bei den Markt führenden Suchmaschinen. Doch der unternehmerische Erfolg führte gleichzeitig auch dazu, dass die bestehenden Räumlichkeiten zu klein wurden; insbesondere im Hinblick auf den wachsenden Internet-Markt mussten neue Kapazitäten geschaffen werden.

Die Lösung stand nur 900 Meter Luftlinie entfernt. Ruhig war es geworden in den vergangenen Monaten um die alte Brotfabrik. Das Ende der Niedersachsen Kaserne in Barme bedeutete mittelfristig auch das Aus für die traditionelle Bäckerei, doch für die ehemalige Besitzerin Marian Krause wird mit SCHUHPLUS ein neuer Startschuss gesetzt.

nWachsender

nInternet-Markt

„Ich freue mich sehr, dass diese schöne Immobilie wieder zum Leben erweckt wird. Das über 10 .000 Quadratmeter große Anwesen gehört einfach zu Dörverden dazu, und ich bin froh, dass ein waschechter Dörverdener mit dem Kauf der Immobilie seinen Unternehmenserfolg weiterhin ausbauen will.“

Mit dem Erwerb der ehemaligen Brotfabrik und der erneuten Vergrößerung des Sortimentes investierte Kay Zimmer bisher über eine halbe Million Euro am Standort Dörverden – eine Entscheidung mit Perspektive. „Wir bringen mit unserem Nischenprodukt die Kaufkraft aus ganz Deutschland hierher und haben durch die Größe der Immobilie fortan die Möglichkeit, noch intensiver zu wachsen, neue Märkte zu erschließen und unsere Position weiterhin zu stärken“, so Zimmer.

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