ABF Speditions- und Baugesellschaft will im Gewerbegebiet Daverden wachsen

Großansiedlung geglückt

72 000 m² zwischen dem Daverdener Feuerwehrhaus und der Firma „Innograv“ hat die ABF Speditions- und Baugesellschaft aufgekauft, um an der A 27 zu wachsen. Die größte Gewerbeansiedlung in der Geschichte des Flecken Langwedel. ·
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72 000 m² zwischen dem Daverdener Feuerwehrhaus und der Firma „Innograv“ hat die ABF Speditions- und Baugesellschaft aufgekauft, um an der A 27 zu wachsen. Die größte Gewerbeansiedlung in der Geschichte des Flecken Langwedel. ·

Langwedel - Dass der Flecken Langwedel im Gewerbegebiet Daverden die größte gewerbliche Ansiedlung seiner Geschichte landen konnte, war schon länger publik, gestern machte man auch öffentlich, wer 72 000 m² Fläche aufgekauft hat: die ABF Speditions- und Baugesellschaft aus Achim-Uphusen.

Zustande kam der erste Kontakt mit dem Flecken Langwedel über Hermann Vagt, Geschäftsführer von „Trend Immobilien“ in Verden. „Wie sieht es aus mit einer Spedition, hat er gefragt“, berichtete Langwedels Bauamtsleiter Frank Bethge. Fünf bis sechs Hektar Fläche mindestens wurden gesucht. „Wir wollen und müssen aus Uphusen weg“, so Artur Airich, technischer Leiter bei ABF. „Wir sind schneller gewachsen, als wir dachten, platzen aus allen Nähten.“ Die benötigte Fläche war in Uphusen nicht vorhanden und nicht zu bekommen. In Langwedel ging allerdings alles ganz schnell über die Bühne. Selbst in den politischen Gremien gab es keine einzige Stimme gegen die Ansiedlung.

Jetzt will man bald die Bebauungspläne für Stellplätze einreichen, die Platz für 150 Lkw bieten. Dazu kommen eine Logistikhalle, Büroräume und eine Tankstelle für die Firmenfahrzeuge. Öffentlich zugänglich sollen eine Lkw-Vertragswerkstatt (voraussichtlich DAF), ein Reifenhandel und eine Lkw-Waschanlage gebaut werden. Schafft der Landkreis Verden die Bearbeitung der Bauanträge zügig, will man noch in diesem Jahr bauen.

ABF wurde 1995 als reine Spedition mit dem Schwerpunkt ehemalige GUS-Staaten gegründet. „Damals hatten wir zehn Lkw“, so Artur Airich. „Heute sind es 92. Und seit anderthalb Jahren ist das Baugeschäft dabei.“

Während die Bausparte zunächst in Uphusen bleiben wird, kommt die Spedition mit rund 50 Mitarbeitern komplett nach Langwedel. Über 50 Prozent der Aufträge wickele man im Containerverkehr ab, weiter sieht sich das Unternehmen als Spezialist in Schwerlast- und Sondertransporten – mittlerweile in ganz Europa. Der Verkehr in den Osten habe in den vergangenen Jahren für das Unternehmen einiges an Bedeutung verloren. Am neuen Standort plant man ein weiteres Wachstum der Spedition.

Übrigens, man fange in der kommenden Woche mit dem Bau der Stichstraße „Hopfenkamp“ an. Hier hat die Gemeinde auch kleine 1 000 bis 3 000 m² große Grundstücke im Angebot, warb Bauamtsleiter Bethge fürs Gewerbegebiet. · jw

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