Alsfelder Vokalensemble Bremen: Volle Kirche beim Benefiz-Gastspiel in Achim / Mittlerweile einer der renommiertesten deutschen Chöre

Grandioses Konzert mit teils unbekannten Liedschätzen   

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Zu einem der renommiertesten Chöre Deutschlands hat sich das Alsfelder Vokalensemble unter seinem Gründer und Leiter Professor Wolfgang Helbich mittlerweile entwickelt. Ihr musikalisches Spitzenniveau stellten die Sängerinnen und Sänger auch am Sonntag beim Benefizkonzert in der Achimer St- Laurentius-Kirche unter Beweis. ·

Achim - Von Ilse WaltherEin grandioses Konzert krönte den Jahresausklang in Achim. Das bekannte Alsfelder Vokalensemble aus Bremen unter seinem Gründer und Leiter Professor Wolfgang Helbich gastierte am Sonntag in der sehr gut besuchten St. Laurentius-Kirche. Die Schirmherrschaft über diese Benefizveranstaltung hatte das Lions-Hilfswerk Achim übernommen.

Nach der Begrüßung durch Kantorin Regine Popp und Lionsclub-Präsident Klaus Matschinski erlebten die Zuhörer allerhöchstes musikalisches Niveau. Dieses Ensemble entwickelte sich in seinem 40-jährigen Bestehen zu einem der renommiertesten Chöre Deutschlands.

Wie sich hier reifere und ganz junge Stimmen zu wunderbar homogenem Klang vermischen, bewegt zutiefst. Die Ausgewogenheit in den einzelnen Stimmen vom strahlend klaren Sopran über den warmen, fülligen Alt zu strahlenden Tenören und voluminösen Bässen, die Ausdruckskraft, Intonationsreinheit und große innere Freude, mit der dieser stattliche Chor singt, ist stets ein Erlebnis.

Aus zum großen Teil leider ziemlich unbekannten Schätzen der Chorliteratur verschiedener Jahrhunderte war das herrliche Programm zusammen gestellt. Es umfasste auch weihnachtliche Chormusik – unter anderem von früheren Bremer Domkantoren wie Eduard Nössler und von Wolfgang Helbich selber, der bis 2008 Kantor am St. Petri-Dom war.

Mit großer innerer Spannung sang das Alsfelder Ensemble unter der behutsamen, aber auch mitreißend-inspirierenden Leitung Wolfgang Helbichs herrliche Sätze über bekannte Weihnachtslieder. Als besonderer Höhepunkt erklang eine neu entdeckte Motette über ein Lied aus dem 12. Jahrhundert von Robert Volkmann.

Zu hören war auch das bewegende Magnificat C Dur im 9. Psalmton aus dem Jahr 1783 von Gottfried August Homilius. In beiden Werken waren die vier Solisten Manja Stephan, Sopran, Kerstin Stöcker, Alt, Jan Hübner, Tenor und Reinhold Schreyer-Morlock, Bariton ein homogenes, wunderbar singendes Solistenquartett.

Manja Stephan sang klar und strahlend bis in die Höhen. Kerstin Stöcker setzte ihren ausdrucksstarken, intensiven Alt klangschön ein. Jan Hübner verfügt über einen substanzreichen, makellosen Tenor und Reinhold Schreyer-Morlock über einen herrlich voluminösen Bariton. Mit dem bewegenden „Amen“ endete der Lobgesang auf Maria.

Unter den Chorsätzen ragten etliche in ihrer liebevollen und innigen Wiedergabe hervor: „Geboren ist uns der heilige Christ“, „Machet die Tore weit“ von Theodor Krause, Tiroler Weihnachtslieder und das dramatische „Wer klopfet an“zum Beispiel. Wolfgang Helbich hatte die Stücke sehr farbig bearbeitet. Die Solisten wurden subtil-mitfühlend von Margit Schultheiß an der Kleinorgel und auch an der dicht und füllig klingenden keltischen Harfe begleitet.

Zum Schluss gab es „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in zart-einfühlsamer Wiedergabe. Bei der dritte Strophe durften alle mitsingen. Mit stehendem Beifall bedankte sich das Publikum für dieses wunderbare Konzert.

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