Achimer Schützenverein beschließt Tradition wieder aufleben zu lassen

Gibt es bald wieder einen Soldatenkönig in Achim?

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Die Geehrten mit dem Vorsitzenden Wolfgang Kuckuck (2. Reihe, links).

Achim - Zum Schützenfest soll wieder ein Soldatenkönig proklamiert werden. So lautete der Antrag des jüngsten Achimer Schützenkönigs Jan I. Bernau auf der Jahreshauptversammlung. Dieses traditionelle Schießen war mit Schließung der Steubenkaserne aufgegeben worden.

Mit den Vertretern der beiden Achimer Reservistenkameradschaften und des Traditionsverbandes sollen Gespräche zur Wiederaufnahme dieser Tradition geführt werden, so der einstimmige Tenor der Anwesenden.

Mit dem vom Fanfarenzug intonierten Lied vom „Guten Kameraden“ gedachten die Versammelten der verstorbenen Mitglieder Friedrich-Wilhelm Gercke, Hermann Helmke und Ursula Titze.

Vorsitzender Wolfgang Kuckuck begrüßte die Würdenträger des Vereins und die zahlreich erschienenen Mitglieder. Die Veranstaltungen des Jahres seien gut vorbereitet gewesen, hätten jedoch größere Resonanz verdient gehabt, sagt der Vorsitzende. Er mahnte die Mitglieder, sich zahlreicher an den Veranstaltungen zu beteiligen und damit die Organisatoren anzuspornen.

Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Edeltraud Hahn, Edith Henke, Jörg und André Buschmann, Jens Marschhausen und Johann-Hinrich Speetzen geehrt. 50 Jahre gehört Ehrenschatzmeister Heinrich Hoppe dem Verein an. Sarah Jentsch und Hans-Joachim Busch erhielten die bronzene Verdienstnadel des Kreisschützenverbandes.

Schatzmeisterin Elke Delion berichtete von einer positiven Entwicklung der Kasse. Besonders die Maßnahmen zum Energiesparen hätten Früchte getragen.

Bei den Wahlen wurden Wolfgang Kuckuck und der erste Schriftführer Kristian Rausch bestätigt. Die Nachfolge der Damenleiterin (Gisela Braun) und des zweiten Schatzmeisters (Rolf Titze) soll bis zur nächsten Versammlung geklärt werden. Der Schießausschuss wird künftig von Frank Jentsch und der Festausschuss von Wilhelm Forke geleitet. Neue Kassenprüferin ist Elfi Wegner. Mit dem Trunk aus dem „Ernst-August-Pokal“ wurden die neuen Mitglieder auch auf traditionelle Weise in die Schützengemeinschaft aufgenommen.

Chronist Johann Bergmann verkündete, dass in Zusammenarbeit mit Helga Evers beide Bücher der Vereins-Chronik auf etwa 800 Din-A4-Seiten digital erfasst wurden. Mit einer Diskussion über die Aufhebung der Sperrfristen zur Erlangung der Königswürden endete die Zusammenkunft.

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