Gespräch zwischen Gemeinde und Anwohnern

Spielplatz Lilienweg bleibt

Die Interessengemeinschaft hatte mit ihrem Protest Erfolg.
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Die Interessengemeinschaft hatte mit ihrem Protest Erfolg.

Langwedel - Ob die jetzt gefundene Lösung ohne die lautstarken Proteste der Nachbarschaft am Etelser Lilienweg nach Berichten in dieser Zeitung so zustande gekommen wäre? Möglich – aber auf alle Fälle wurde das auf einmal heiß diskutierte Spielplatzkonzept im Flecken Langwedel so geändert, dass der Spielplatz am Lilienweg von der Streichliste genommen wurde.

„Nachdem das Kinderspielplatzkonzept des Fleckens Langwedel in sechs öffentlichen Sitzungen von den Ortsräten der Gemeinde und vom zuständigen Fachausschuss beraten und jeweils einstimmig beschlossen wurde, hatte nun der Verwaltungsausschuss die abschließende Entscheidung auf der Tagesordnung“, erklärt jetzt Bürgermeister Andreas Brandt.

„Konzept bisher

ausdrücklich gelobt“

„Die Sache schien auch lange Zeit klar zu sein, da die vom Arbeitskreis Spielplatzkonzept erarbeitete Entscheidungsgrundlage in allen bisherigen Sitzungen ausdrücklich gelobt wurde“, so Brandt. „Von den teilnehmenden Zuschauern wurde bis dahin ebenfalls keine Kritik geäußert.

Nachdem jedoch Achimer Kreisblatt und Verdener Aller-Zeitung zwischen den Feiertagen das Thema noch einmal ausführlich publizierte, machte sich Widerstand gegen die geplante Schließung des Kinderspielplatzes am Lilienweg, nach Abgang der Spielgeräte, bemerkbar.“

Wobei die Formulierung „nach Abgang der Spielgeräte“ nach Ansicht der Gemeindeverwaltung ohnehin bedeutet hätte, dass der Spielplatz Lilienweg noch jahrelang hätte betrieben werden können, weil man noch lange nicht damit rechnet, dass die Spielgeräte kaputt gehen.

„Nach einem persönlichen Gespräch mit Bürgermeister Andreas Brandt und dem Einreichen einer Stellungnahme von der kurzfristig gegründeten Interessengemeinschaft „Spielplatz am Lilienweg“ hat der Verwaltungsausschuss den Spielplatz in seiner Sitzung von der Streichliste des Gesamtkonzeptes genommen“, so die Erklärung aus dem Rathaus.

Selbst wenn die Spielgeräte jetzt irgendwann nicht mehr zu benutzen sind, ist nun ein weiterer Beschluss zur weiteren Verfahrensweise erforderlich, der erneut öffentlich im Ortsrat Etelsen und im Jugend-, Sozial und Sportausschuss beraten werden muss.

„Die Gemeindeverwaltung wird sich bemühen, zeitnah einen Kontakt zwischen dem Arbeitskreis Spielplatzkonzept und der Bürgerinitiative herzustellen, damit nun im zweiten Anlauf ein konstruktiver Dialog aufgebaut werden kann.“ so Bürgermeister Brandt.

jw

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