DÜBAS Umwelt- und Entsorgungstechnik: Insolvenzverfahren eröffnet / Insgesamt 40 Arbeitnehmer betroffen

Der Geschäftsbetrieb wird eingestellt

Zum Jahresende stellt die DÜBAS GmbH & Co. Umwelt- und Entsorgungstechnik in Kirchlinteln ihren Betrieb ein.

Kirchlinteln - Über die DÜBAS GmbH & Co. Umwelt- und Entsorgungstechnik KG mit Sitz in Kirchlinteln wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht Verden den bisherigen vorläufigen mit dieser Aufgabe beauftragten Rechtsanwalt Uwe Kuhmann von der Kuhmann Insolvenzverwaltung.

Der Betrieb für Abbruch und Aufbereitungstechnik sowie für Verwertung und Entsorgung von Baustoffen wird zum Jahresende eingestellt. Grund hierfür sind zurückgezogene Aufträge, die bisher in den meisten Fällen von den regionalen Kommunen kamen, sowie die Abkehr diverser potentieller Investoren, die zuvor Interesse an einer Übernahme gezeigt hatten.

„Wir bedauern sehr, dass wir das Unternehmen wegen fehlender Aufträge nicht fortführen und eine übertragende Sanierung umsetzen können. Auch die Gespräche mit möglichen Investoren konnten leider nicht zu einem positiven Ergebnis geführt werden“, sagt Kuhmann.

Der Insolvenzverwalter versucht nun, statt einer Gesamtlösung gegebenenfalls noch eine Lösung für einen Teil des Unternehmens zu finden. Die Löhne und Gehälter der insgesamt 40 Arbeitnehmer sind noch bis einschließlich Dezember über das Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit abgesichert.

Die DÜBAS Umwelt- und Entsorgungstechnik war auf Grund schleppender Zahlungseingänge seiner Auftraggeber bei annähernd ausgeschöpften Kreditlinien und Gewährleistungsauseinandersetzungen zunehmend in eine finanzielle Schieflage geraten. Schließlich hatte die Firma am 20. Oktober wegen Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag stellen müssen.

Das Unternehmen wurde 2003 von Jochen Bohlmann übernommen und hat bisher an diversen Standorten seine Leistungen aus den Bereichen Abbruch- und Aufbereitung, Deponietechnik, Erdbau, Verwertung und Entsorgung sowie Recycling angeboten.

Insbesondere die moderne Recycling-Technologie hatte das Unternehmen auf dem deutschen Markt wettbewerbsfähig gemacht. „Gerade auch im Hinblick auf die Mitarbeiter schmerzt es sehr, nach so vielen Jahren den Betrieb schließen zu müssen“, sagte Bohlmann.

Kuhmann Insolvenzverwaltung verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen durch Insolvenzverfahren. 15 Berufsträger sowie rund 50 Mitarbeiter betreuen an acht Standorten Insolvenzen unterschiedlicher Branchen und jeder Größenordnung.

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