Plattsnackers: Vorsitzender Habekost schrieb Akteuren die Rollen auf den Leib

Fulminante Premiere: Ein „Starfrisör“ sorgt für Furore

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Starfrisör Ronny (René Zeffler) ist wieder einmal im Clinch mit Chefin Gaby. „Leevesglocken“ kam hervorragend an.

Emtinghausen - Einen Auftakt nach Maß lieferten die „Emhuser Plattsnackers“ bei der Premiere ihres diesjährigen Stückes „Leeveslocken“. in der „Waldschänke“ in Bahlum ab.

Autor ist der Plattsnackers-Vorsitzende André Habekost, der diesem Stück eine hervorragende Handlung verlieh – und Rollen, die den Akteuren auf den Leib geschrieben sind.

Schon zu Beginn stimmte die Nachwuchsgruppe mit Petra Bergmann-Kurylak, Henrik Leszinsky, Nele Tischer, Fiona Kramski und Steffen Wagenfeld mit einem Sketch das Publikum auf einen turbulenten Abend ein. Dann „Vorhang auf“, hinein in den Friseursalon von Gaby Schuster (Heike de Groot). Dauerkundin Elke Meyer (Margret Grahl) kreuzt täglich auf, liest ihre Post und Zeitung, Kaffee dazu gratis. Gaby hat andere Sorgen, ihr Friseur Ronny Relatis (René Zeffler) ist mit ihrem Vermögen durchgebrannt. „Dat givt un Katastrophe, dat Finanzamt droht“, klagt Gaby ihrer Mutter Margot (Bärbel Ehlers), die ihre Tochter gerne mit dem schüchternen Hausverwalter Eberhard Lütkemeyer (André Habekost) verkuppeln will. Plötzlich schneit der flüchtige Ronny mit pinkfarbenem Koffer herein, Gaby schmeißt ihn auf der Stelle raus. Margot bettelt: „Lass den Ronny hier“, also gut, für eine Nacht darf er bleiben.

„Ist er etwa vom anderen Ufer“, fragt sich Irmgard Paulens (Brigitte Schilke), als er antwortet, „un ik heff ok un lütten Leuchtturm.“ Am nächsten Tag rennen die Kunden plötzlich Gaby die Bude ein, sie alle wollen von „Starfrisör“ Ronny frisiert werden. Der Salon sieht wie nach einem Bombenangriff aus. Und auch das Finanzamt in Person von Herrn Erich (Peter Osmers) meldet verschärft Ansprüche an.

Noch Restkarten für nächste Vorstellungen

Und Ronny? Er will seine Schulden abarbeiten. Annemarie (Hanna Otten) soll eine neue Frisur bekommen, geht das gut? Es braut sich was zusammen. Ist das der Anfang vom Ende? Nein, keinesfalls, aber das sollen die Besucher der nächsten Aufführungen selbst erleben – sie werden „lang hinschlagen“.

Für die nächsten Vorstellungen (23. März, 20 Uhr; 25. März, 9.30 Uhr; 30. März, 20 Uhr; 1. April, 9.30 Uhr; 5. April, 20 Uhr; 9. April 9.30 Uhr) sind noch Restkarten im Handarbeitshaus Köster in Emtinghausen erhältlich. · jb

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