Karl Weiß: Auf Investor kämen Riesenkosten etwa für Toilettenanlagen und Stromversorgung zu / Fischereirechte eventuell beeinträchtigt

Früherer Oyter See-Pächter sieht Wasserski-Vorhaben eher skeptisch

Oyten - OYTEN/LANGWEDEL (la) · Der Bau einer festen Wasserskianlage im Landschaftsschutzgebiet Oyter See wäre durchaus ein Eingriff in die Natur. Das habe auch der Landkreis so gesehen, als es um 2004 herum schon einmal eine Anfrage zum Bau einer solchen Anlage gegeben habe.

Darauf wies gestern im Gespräch mit dem Achimer Kreisblatt der frühere See-Pächter Karl Weiß hin. Er wohne zwar jetzt in Langwedel und habe mit dem See direkt nichts mehr zu tun. Dennoch verfolge er interessiert die jüngsten Berichte über das Wasserskiprojekt, so Weiß.

Dieses wolle er auch nicht kaputtreden. Der Investor wisse aber offenbar nicht, was da an zusätzlichen Ausgaben auf ihn zukomme. Das betreffe etwa die Stromversorgung. Es müssten auch neue Sanitäranlagen geschaffen werden, da die in der DRK-Wasserwacht dann nicht mehr ausreichten. Zudem werde voraussichtlich eine stärkere Hebepumpanlage zur Abwasserentsorgung erforderlich. Außerdem sei der Langzeitvertrag mit dem Achimer Anglerverein über Fischereirechte im See zu bedenken. Diese würden möglicherweise durch den Betrieb der Wasserskianlage beeinträchtigt. Außerdem fühlten sich möglicherweise andere Badegäste durch die Anlage gestört, und schon jetzt befürchteten Anwohner umliegender Straßen, dass diese noch mehr zugeparkt würden, wenn erst der Ansturm auf die Wasserskianlage einsetze.

Es gebe also eine Menge an Bedenken. Bisher schwinge nach seinem Geschmack beim Thema Wasserskianlage zuviel grenzenlose Euphorie mit, resümierte Karl Weiß.

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