Harmonie aus St. Petersburg nach einem Jahr Pause wieder in Westen / Besonderer Genuss

Freude bei Gästen und Gastgebern

Das Westener Publikum sparte nicht an Beifall.
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Das Westener Publikum sparte nicht an Beifall.

Westen - Einen besonderen Musikgenuss erlebten die etwa 60 Besucher beim Konzert des Volksensembles Harmonie aus St. Petersburg, das nach einjähriger Pause zum 13. Mal in der St.-Annen-Kirche in Westen zu hören war.

Pastorin Gisela Stark stellte in ihrer Begrüßung fest, dass die meistgestellte Frage in der Weihnachtszeit immer sei: „Kommen die Petersburger wieder?“ Sie sei froh, dass sie in diesem Jahr wieder eine positive Antwort geben konnte.

Für den Chor begrüßte Boris Karandassov, der auch gekonnt durch das Programm führte, die Besucher. Im ersten Teil trugen die Sänger geistliche und weihnachtliche Lieder vor. Eröffnet wurde mit „Gelobt sei Christus unser Gott“. Dann folgte das erste Solo, das Ewgenij Wischnewskij, jun. (1. Tenor) mit dem Stück „Wahrhaft würdig ist…“ bestritt.

Nach „Vater Unser“ tönte das „Halleluja“ klangvoll durch die Kirche. Bevor das Lied „Himmel und Erde“ stimmgewaltig vorgetragen wurde, sang Ewgenij Wischnewskij, sen. (Bariton) „Dreimal heilig“.

Jeder Solist war eine Klasse für sich. Das galt auch für Alexander Andrianov (Bass und Dirigent), Boris Karandassov (2. Tenor), Alexander Usanov (Bass) sowie Wjatscheslaw Ignatowitsch (1. Tenor). Ob von den Solisten oder dem gesamten Ensemble: Die Titel wurden, um nur einige Merkmale zu nennen, stimmgewaltig, gefühlvoll, fröhlich oder wehmütig vorgetragen.

Nach dem ersten Teil trug Pastorin Gisela Stark, passend zum Konzert, den Weihnachtspsalm „Singet dem Herrn ein neues Lied“ vor. Im zweiten Teil hörten die Zuhörer, die nicht mit Beifall geizten, russische und kasachische Lieder, die sehr lebhaft gesungen wurden. An der passenden Mimik konnte man ausgesprochen gut die Stimmung erkennen – auch ohne den Text zu verstehen. Schauspielerisches Talent zeigten die Sänger beim lustigen Lied vom „Lindenschuh“. Mucksmäuschenstill war es in der Kirche, als Wjatscheslaw Ignatowitsch voller Inbrunst das Lied „Eintönig klingt das Glöckchen“ vortrug. Mit dem bekannten Volkslied „Stenka Rasin“ endete das Konzert, bei dem die begeisterten Zuhörer einen faszinierenden Musikgenuss erlebten.

Die Sänger, die natürlich die Kirche ohne Zugabe nicht verlassen konnten, bekamen verdienten, reichlichen Applaus. „Sie haben uns viel Freude bereitet, aber man merkte, dass es auch Ihnen viel Freude machte“, dankte Pastorin Gisela Stark am Ende dem Ensemble, welches sich herzlich beim Publikum bedankte. „Auch wir kommen immer wieder gern nach Westen“, war es Andrianov wichtig zu betonen. · kt

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