Verwell schließt Vorbereitungen ab

Freibad ab dem 1. Mai geöffnet

Badleiter Klaus Jürries am Rand des Erlebnisbeckens mit dem Kleinkind-Bereich.

Verden - (kp) · Ganz in Ruhe dreht der Absauger seine Runden, um den Becken-Boden auch noch von den allerletzten (Schmutz-)Resten der zurückliegenden Monate zu befreien. Ansonsten ist schon alles tipptopp im Verwell. Muss ja auch, schließlich startet das Verdener Erlebnisbad am 1. Mai in seine Open-air-Saison.

Ein großes Tamtam wird nicht veranstaltet, wenn sich die Freibad-Tore um 8 Uhr öffnen. Das behält sich das Verwell für den 19. Juni vor, wenn der zehnte Geburtstag der Anlage im Rahmen eines großen Aktionstages gefeiert wird. Aber ein Glas Orangensaft oder Sekt für die Frühschwimmer werde es am Sonnabend schon geben, sagt Klaus Jürries.

Für die Nutzer des Verwells ändern sich mit Beginn der Freiluft-Saison wieder die Öffnungszeiten und Nutzungsmöglichkeiten. Das Frühschwimmen von montags bis freitags, jeweils von 6.30 bis 8 Uhr, findet nun ausschließlich im Freibad statt. Ansonsten öffnet das Bad außerhalb der großen Ferien dienstags und donnerstags um 14 Uhr sowie mittwochs und freitags um 10 Uhr. Sonnabends und sonntags beginnt der Badebetrieb im Außenbereich um 8 Uhr, ab 10 Uhr steht am Wochenende auch das Hallenbad zur Verfügung. In den Ferien ist das Verwell montags ab 14 Uhr geöffnet und dienstags bis freitags ab 10 Uhr. Die Eintrittspreise bleiben bis auf weiteres stabil.

Vor acht Wochen begannen der Badleiter und sein Team mit der so genannten Auswinterung, angefangen beim Ablassen des Wassers und dem Entfernen der Eisdruckpolster bis hin zur Reinigung der drei Außenbecken. Ein Großteil der Säuberung werde mittlerweile maschinell erledigt, sagt Jürries. „Aber immer klappt das nicht“, fügt der Schwimmmeister hinzu. Und dann werde auf den guten alten Schrubber zurückgegriffen.

Die Filteranlage in Gang setzen, die Chlorgasvakuumanlage warten, und vor allem putzen, putzen, putzen – es gibt viel zu tun, ehe der großzügig angelegte Außenbereich des Verwells mit dem Sport-, dem Sprung- und dem Erlebnisbecken, mit Nackenduschen, Brodel- und Schaukelbuchten, wieder vorzeig- und nutzbar ist. Allein das Befüllen des 21 mal 25 Meter großen Sportbeckens mit rund drei Millionen Litern Wasser dauert rund eine Woche. „Wir können ja nicht vollen Druck fahren“, sagt Klaus Jürries. Denn dann würden die Borsteler plötzlich auf dem Trockenen sitzen.

Im Zuge der Vorbereitungen erlebten die Mitarbeiter in diesem Jahr eine positive Überraschung. Weil man den Beckenkopf, also die geflieste Umrandung, schon im Herbst abdeckt und mit Sandsäcken beschwert hatte, hielten sich die Frostschäden trotz des harten Winters in Grenzen, ja, sie seien, so Klaus Jürries stolz, sogar geringer ausgefallen als in den Vorjahren.

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