Fachgruppe des Landesfrauenbeirates tagte in Verden / Viel riskiert, Hervorragendes geleistet und noch heute Vorbilder

FrauenORTE werden immer bekannter

Antje Peters vom Landesfrauenrat Niedersachsen, Augspurg-Darstellerin Birgit Scheibe, Christine Borchers, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Verden, Historikerin Dr. Karin Ehrlich und Fachbeiratsmitglied Flora auf dem Berge (v. l.).

Landkreis - Frauengeschichte lebendig werden zu lassen und dabei interessante kulturtouristische Angebote zu schaffen, ist das Ziel der Initiative FrauenORTE Niedersachsen. Verden war mit der gebürtigen Verdenerin und bekannten Frauenrechtlerin Anita Augspurg der erste Ort im Lande. Jetzt war der Fachbeirat an der Aller zu Gast.

„Die Initiative des Landesfrauenrates ist ein großer Erfolg“, so Antje Peters, Geschäftsführerin des Rates. Neben den zwei bestehenden FrauenORTEN, Verden mit Anita Ausgpurg seit April 2008 und Hannover mit Mary Wigmann seit September 2009, sollen in diesem Jahr acht neue entstehen. Im April sind es Celle, Oldenburg und Braunschweig. Braunschweig ist die Geburtsstadt der Dichterin und Schriftstellerin Ricarda Huch (1864 – 1947). Celle wird im Rahmen der Ausstellung „Mächtig verlockend – Frauen der Welfen“ mit der hugenottischen Landadligen Eléonore d`Olbreuse (1639 – 1722) FrauenORT und Oldenburg würdigt Helene Lange (1848 – 1930) als eine der führenden Köpfe der Frauenbewegung.

Allen Frauen ist gemeinsam, dass sie viel riskiert und Hervorragendes geleistet haben und noch heute Vorbilder sind. Das gilt auch für Anita Augspurg. Sie engagierte sich für die Sache der Frauen, für Frieden und Freiheit. Am 5. März wird das neue Theaterstück „Anilid. Anita Augspurg im Exil“ mit Schauspielerin Birgit Scheibe im Deutschen Pferdemuseum uraufgeführt. Als alte Frau blickt Anita Augspurg darin auf ihr Leben zurück und berichtet von ihrem Engagement für eine gerechtere Welt. An der Harfe begleitet Assia Cunego den Abend. Karten für zwölf Euro sind im Deutschen Pferdemuseum erhältlich, Telefon 04231/807140. Informationen gibt die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Christine Borchers, Telefon 04231/ 15-477.

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