Buntes Treiben auf dem Markt der Tragenden Gemeinschaft / Gäste genossen Honigschnaps an Feuerkörben

Ein Fest für Bewohner und Besucher

Für große und kleine Leute gab es am Sonntag viel zu entdecken.

Schafwinkel - (wb) · Am Sonntag war wieder Schafwinkler Markt und dieses Jahr scheint der Zulauf noch größer gewesen zu sein als bisher. Bereits gut eine halbe Stunde, nachdem sich die Türen der Tragenden Gemeinschaft für die Besucher geöffnet hatten, herrschte an der Dorfstraße Parkplatzmangel und in den Werkstätten reger Betrieb.

Die befinden sich in verschiedenen landwirtschaftliche Gebäuden von zwei Hofstellen und dort wurden auch die von den Bewohnern hergestellten Produkte zum Verkauf angeboten, wie Bänke oder Postkartenhalter aus der Tischlerei oder Teppiche aus der Weberei. In der Papierwerkstatt gab es Lampenschirme, Notizbücher und Kalender. Heiß begehrt waren die Adventskränze und beliebt sind auch die selbst gezogenen Bienenwachskerzen.

Passend dazu gab es Honig. Dass der nicht nur auf Brot oder im Tee seine gesunde Kraft entfaltet, weiß Imker Wilhelm Haase-Bruns längst und schenkte den Besuchern gerne auch ein Honig-Schnäpschen ein. Der Luttumer war nur einer von verschiedenen externen Anbietern, die sich bei der Nachmittagsveranstaltung präsentierten.

Rund 40 Frauen und Männer mit geistigen Behinderungen leben und arbeiten auf dem Bunken- und dem Oelfkenhof. Die Tragende Gemeinschaft ist ein Verein, der sich vor 17 Jahren gegründet hat und nach anthroposophischen Leitbildern den Bewohnern ein Zuhause geben wollte, in dem sie sich wohl fühlen und wo sie bis ins hohe Alter leben können.

Insbesondere für sie ist der Schafwinkler Markt immer ein ganz besonders aufregender Tag. Im Prinzip arbeiten sie das ganze Jahr darauf hin, denn vorrangig an diesem Tag werden die von ihnen gefertigten Arbeiten verkauft. Von den Einnahmen werden neue Materialien finanziert.

Doch viel aufregender ist für sie der rege Betrieb, der dann herrscht. Die Besucher spazieren über die Verbindungswege zu den verschiedenen Werkstätten, Kinder erfreuen sich am Ponyreiten und immer wieder verweilen die Gäste an Feuerkörben.

Seit dem Erwerb der Hofstellen wurde stetig umgebaut und erweitert. Dieses Jahr erfüllte man sich mit dem Ausbau einer ehemaligen Diele den Traum von einem Gemeinschaftsraum, in dem alle Platz finden. Dort hatte man dieses Jahr erstmalig das Cafe eingerichtet und da herrschte so viel Betrieb, dass freie Plätze zeitweise Mangelware waren.

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