Landeskampagne „Heimspiel für Modernisierer“ gastiert bei Gleitsmanns

Energieberatung im Partystil

Korinna Klasing (li.) und das Gastgeber-Ehepaar Gleitsmann eröffneten die Energieberatungsparty im Rahmen der Landeskampagne „Heimspiel für Modernisierer“. ·
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Korinna Klasing (li.) und das Gastgeber-Ehepaar Gleitsmann eröffneten die Energieberatungsparty im Rahmen der Landeskampagne „Heimspiel für Modernisierer“. ·

Bassen - Tupperpartys, Dessouspartys, Schmuckpartys – allesamt beliebt bei Frauen. Jetzt tut sich auch was für Männer auf dem häuslichen Produktpartysektor, der gleichgesinntes Miteinander verbindet mit Information und Austausch über eine begehrte Ware: Gastgeber einer Energieberatungsparty waren am Dienstag Dietmar Gleitsmann und seine Frau in ihrem Haus in Bassen. „Heimspiel für Modernisierer“ hieß das Partymotto und zu Gast waren die gleichnamige Energieberatungskampagne des Landes Niedersachsen und der Verein „Netzwerk Nachhaltiges Bauen“ aus Verden. Dazu zehn Bekannte von Gleitsmanns, die wie sie die energetische Sanierung ihrer Häuser planen.

„Ich bin im Internet auf diese Kampagne gestoßen und habe mich als Gastgeber zur Verfügung gestellt“, erklärte Dietmar Gleitsmann, „alle, die heute hier sind, haben Häuser aus den 70er und 80er Jahren und stehen vor einer energetischen Gebäudesanierung.“

Korinna Klasing, beauftragte Projektmanagerin dieser Klimaschutz-Kampagne des Niedersächsischen Umweltministeriums, und Thomas Isselhard, Architekt und Energieberater im „Netzwerk Nachhaltiges Bauen“, informierten bei Prosecco und Schnittchen kostenlos über Maßnahmen und Möglichkeiten von energetischen Modernisierungen der eigenen vier Wände. „Hausbesitzer sollten das Fachwissen von Experten nutzen und ein paar hundert Euro in einen unabhängigen Energieberater investieren. Das ist gut angelegtes Geld“, betonte Isselhard. „Jedes Haus hat seine individuellen Schwachstellen. Die müssen aufgespürt werden. Dach, Fassade, Fenster und Türen, aber auch die Heizung müssen unter die Lupe genommen werden. Der Energieausweis, der dabei erstellt wird, bewertet die energetische Qualität des Hauses und gibt Hinweise auf Einsparpotenziale. Durch sachgerechte Sanierung lassen sich reichlich Energie und Heizkosten sparen“, so Isselhard, der seinen Vortrag bildlich via Beamer illustrierte. Die Partygäste und ihr Gastgeber erwiesen sich als kritische Zuhörer, denen anzumerken war, dass sie sich schon länger mit dem Thema Sanierung und Energieeffizienz beschäftigen.

Gezielte Zwischenfragen ließen Isselhard immer wieder ins Detail gehen und am Beispiel des Hauses Gleitsmann Vergleiche ziehen. Wärmeverbundsysteme, Vorhangfassaden und Kerndämmungen wurden emsig diskutiert, aber auch lukrative finanzielle Förderungen von Bund, Land und Kommune. Allerdings seien Fördermittel immer an gewisse Bedingungen gebunden, hieß es. Eigentümer sollten sich deshalb gut, ausführlich und speziell auf ihre Immobilie bezogen informieren und unterschiedliche Förderangebote vergleichen.

Bei einem Rundgang durchs ganze Haus ging der Energieberater auf die vorhandenen Gegebenheiten ein und gab Tipps für wärmedämmende Maßnahmen. Im Wohnzimmer wurde ein so genannter Blower-Door-Test an der Terrassentür installiert, der die Luftdichtheit an dieser Stelle des Hauses messen und damit Schwachstellen und Leckagen in der Gebäudehülle aufspüren konnte. Einen solchen Test könnten alle Hauseigentümer durchführen lassen – er sei eine Zusatzleistung einer Energieberatung und könne staatlich gefördert werden, ermunterte Isselhard die Partygäste. · kr

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