Empfang bei der WM im Stadion / In der Reiterstadt stetig gewachsen

Mit weinendem Auge blickt Verden 2016 nach Ermelo

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Freuen sich gemeinsam auf 2016: Anja König, stellvertretende Bürgermeisterin, Rainer Kiel, Turnierleiter, Jan Pedersen, Weltzuchtverband-Präsident und Manfred Schäfer, Vorsitzender des Hannoveraner Verbandes.

Verden - Von Volkmar Koy. Traurigkeit schwang in allen Reden mit, als im VIP-Zelt im Stadion das vorläufige Ende der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden eingeläutet wurde. Dennoch ging vielfach der Blick nach vorn. So wird es vom 3. bis 7. August 2016 weiterhin ein internationales Dressur- und Springfestival in der Reiterstadt geben.

Wie berichtet, muss Verden die WM-Marke in den kommenden drei Jahren an das niederländische Ermelo abgeben. Sicherlich nicht freiwillig. Das wurde beim Empfang am Donnerstagabend deutlich. Die WM sei für Verden ein wichtiges Event gewesen, betonte die stellvertretende Bürgermeisterin Anja König. Das Championat habe dem Ganzen ein Gesicht gegeben. Das Olympiajahr 2016 werde folglich mit einem weinenden Auge betrachtet.

Ähnlich sah es Weltzuchtverband-Präsident Jan Pedersen aus Dänemark. „Trotz aller Traurigkeit sollten wir uns an die schönen Tage in Verden erinnern“, sagte der im Stadion am Berliner Ring gern gesehene Gast. Hier habe sich die WM der jungen Dressurpferde entwickelt, und er habe eine besondere Gastfreundschaft verspürt. „Ich hoffe, dass wir uns eines Tages in Verden wiedersehen werden“, so Pedersen.

Der Zuchtleiter des Hannoveraner Verbandes, Dr. Werner Schade, dankte als Moderator des Abends Pedersen ebenso wie Vorsitzender Manfred Schäfer für die langjährige Unterstützung. Pedersen habe der Turnier-Gesellschaft immer wieder Mut gemacht, trotz mancher finanzieller Engpässe weiter zu machen, betonte Schäfer. Heute habe Verden ein „tolles Stadion“ mit neuen Tribünen und einem hervorragenden Boden. „Wir haben uns als Verband manchmal etwas überhoben“, resümierte der Vorsitzende der Hannoveraner, „das war aber alles jeden Euro wert.“

Schäfer bezeichnete Turnierleiter Rainer Kiel als den maßgeblichen Ideengeber. Die holländischen Dressurreiter hätten ihm alle bestätigt, dass sie sehr gern nach Verden gekommen seien. Im kommenden Jahr werde er dennoch nach Ermelo fahren, um sich von der Qualität der WM zu überzeugen. „Genießen wir die letzte Weltmeisterschaft in Verden“, forderte der Vorsitzende des Verbandes alle Gäste des Empfangs sowie die Zuschauer auf.

Seit dem Jahre 1983 werde die Tradition der großen Turniere fortgesetzt, erinnerte Rainer Kiel an die Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften in der Verdener Arena. Auf internationalem Niveau hätten die Zuschauer großen Sport erlebt. Das werde auch im Jahre 2016 geschehen, war sich Kiel sicher.

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