Elterntag bei der Agentur für Arbeit: Informationen für die Berufsentscheidung der Sprösslinge

Nachhilfe für Erziehungsberechtigte

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Das BiZ hatte sich in eine Informationsbörse verwandelt. Kleines Foto: Birgit Scherff und Sohn Ole haben sich beim Elterntag in der Arbeitsagentur gut informiert.

Verden - „Was soll aus meinem Kind mal werden?“ Diese Frage stellen sich wohl alle Eltern irgendwann. Gerade wenn der Schulabschluss näher rückt, wissen viele Eltern oft nicht, wie sie ihr Kind durch den undurchdringlich scheinenden Dschungel der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten begleiten können. Seit einigen Jahren bietet die Arbeitsagentur für sie genau aus diesem Grund regelmäßig den „Elterntag“ an.

Väter, Mütter und ihre heranwachsenden Kinder ließen sich auch diesmal wieder gemeinsam einen Nachmittag lang durch diesen Dschungel führen. „Viele Eltern wissen ja heutzutage gar nicht mehr, was sich auf dem Arbeitsmarkt tut, welche Berufe es gibt oder wie man eine Bewerbung schreibt. Hier können sie sich schlau fragen“, erklärte so Bernd-Uwe Metz, Pressesprecher der Arbeitsagentur Nienburg-Verden. „Wir möchten ihnen zeigen, was sich alles verändert hat.“

Zu diesem Zweck hatte die Verdener Agentur im BiZ ein Rundumpaket an Informationen vorbereitet. Neben dem Team der Berufsberaterinnen und -berater beteiligten sich auch Schulen, Kammern und Einrichtungen an der Aktion. Der Landkreis, die IHK, die Berufsbildenden Schulen und die Lebenshilfe waren vertreten und klärten über die verschiedenen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten auf. Eltern und Jugendliche konnten sich daneben auch über das Bafög und das Freiwillige Soziale Jahr informieren.

Verschiedene Vorträge über den Beratungs- und Berufswahltest, Möglichkeiten nach dem Sekundarabschluss I oder dem Abitur sowie über die Option eines dualen Studiums rundeten das Informationspaket ab.

Bernd-Uwe Metz betont, wie wichtig es ist, dass nicht nur die Jugendlichen, sondern auch ihre Eltern sich umfassend informieren. „Die Kinder wollen mit ihnen über die Berufswahl reden und suchen ihren Rat“, wusste er. Ihn überrascht es deshalb nicht, dass das Angebot wieder gut angenommen wurde.

Eine Mutter und ihre Tochter wollten sich erst einmal einen groben Überblick verschaffen. „Ich möchte gern etwas im Büro machen“, erzählt die Zehntklässlerin. Sie konnte sich aber auch vorstellen, zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren.

Birgit Scherff nutzte das Angebot der Arbeitsagentur gemeinsam mit ihrem Sohn Ole. „Wir haben noch etwas Zeit. Mein Sohn ist jetzt in der neunten Klasse. Aber wir möchten uns rechtzeitig über die verschiedenen Berufsrichtungen informieren. Wenn man das nicht macht, fallen einem nur die Standardberufe ein. Allein an den BBS gibt es 39 verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten“, erzählte sie beeindruckt.

ahk

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