Kinderzirkus Lafaretti präsentierte sein neuestes Programm / Uwe Sänger verabschiedete sich als Übungsleiter

Einrad, Jonglage, Hochseil und mehr

Der Kinderzirkus Lafaretti zog die Besucher mit einem vielseitigen Programm in den Bann.

Thedinghausen - (ha) · Die Welt des Zirkus war schon immer für Kinder und Erwachsene faszinierend. Einmal in der Manege zu stehen, ein Jongleur, ein Clown, ein Zauberer oder auch Akrobat zu sein, davon träumen viele. Diese  Träume zu erfüllen, das wäre doch etwas.

Beim Kinderzirkus Lafaretti in Thedinghausen gibt es dieses. Zu zwei Vorstellungen luden die Kinder jetzt ins Zirkuszelt vor dem Jugendzentrum ein. Zu sehen waren ein neues Programm und ein alter Hase, der leise Adieu sagte. Für Uwe Sänger ist nämlich jetzt Schluss als Übungsleiter. Über viele Jahre war er ein „Mädchen für alles“ im Zirkus. Dafür gab es ein dickes Dankeschön von den Aktiven. „Alle Aufgaben haben ich und meine Vorgänger und Mitstreiter ehrenamtlich durchgeführt, zuletzt sogar ohne finanzielle Zuschüsse. Das ganze Projekt trägt sich zurzeit selbständig aus den Aufführungen und gesammelten Spenden“, ist Uwe Sänger ziemlich stolz auf seine Zirkustruppe, die er schweren Herzens verlässt, wenn auch am letzten Wochenende noch nicht ganz.

Die Oberaufsicht an den Musikreglern während der jüngsten beiden Aufführungen hatte zwar der achtjährige Malte, doch im Hintergrund war Uwe immer noch da.

Ein lautes „Toi, Toi, Toi hinter Bühne verriet dem Publikum – gleich geht es los. Jana und Nele führten gekonnt durchs Programm. Den Anfang machten die Clowns mit ihren Devil Sticks. Kugeljonglage, Einrad und dann flogen die Diabolos bis in die Krone des Zirkuszeltes. Rola Bola und Teller jonglierten und dann kam Jan mit seinem Diabolo, das er dermaßen beanspruchte, das es in mehrere Teile auseinander fiel. Aber kein Problem. Für Ersatz war gesorgt und schon ging die Nummer unter dem Applaus des Publikums weiter.

Nach der Pause stockte den Gästen der Atem, als die Hochseilartisten über das Seil jonglierten. Zauberei, die Einrad-Minis und die großen Mädchen mit dem Einrad-Zirkusdirektor Günther zeigten was sie drauf haben.

Der Umgang miteinander, gegenseitiges Vertrauen sowie Rücksichtnahme auf „Schwächere“ werden bei der Arbeit von Lafaretti ganz nebenbei trainiert. Gefördert wird auch die Kreativität und Fantasie, indem die Heranwachsenden ihre neuen Nummern selbst entwickeln. Durch den Lohn, den Applaus der Zuschauer, werden letztlich noch das Selbstvertrauen, das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein gestärkt. „Eine tolle Arbeit, die mir immer Spaß bereitet hat“, sagte Uwe Sänger zum Abschluss – nicht ohne noch einen Hinweis auf die Trainingszeiten jeden Mittwoch in der Gustav England Halle ab 16.30 Uhr loszuwerden. Alle interessierten Kinder und Jugendliche sind eingeladen, einmal unverbindlich herein zu schauen.

Als Zirkusdirektor fungiert weiter Günther Schumacher. Das Training haben Sabine und Lars Neumann, im Kollektiv mit einigen weiteren engagierten Eltern, übernommen.

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