Puppenspielerin Eva Spilker nahm die Dörverdener Kindergartenkinder mit auf eine Spannende Abenteuerreise

Einmal nach Afrika und wieder zurück

Die Löwenjäger wollten Leo einfangen und an einen Zoo verkaufen, wurden aber vom Gebrüll der Kinder vertrieben.

Dörverden - (hr) In 45 Minuten einmal nach Afrika und zurück“; dieses Kunststück schafften gestern die Mädchen und Jungen der Dörverdener Kindergärten, die von der Puppenspielerin Eva Spilker aus Ottersberg mit auf die große Reise genommen wurden.

Sie spielte nicht nur die Stewardess, sondern auch gleich die Pilotin und brachte die große Kinderschar sicher über die Alpen und das Mittelmeer nach Afrika. Zuvor konnten sie beim Flug über Dörverden noch Oma und Opa zuwinken, in den Alpen Heidi und im Mittelmeer einen Hai und ein Kreuzfahrtschiff sehen.

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Dann endlich landete sie ihr Flugzeug sicher in der Wüste, wo die Passagiere gleich auf Leo trafen, den größten und stärksten Löwen in Afrika. „Was ich sage, wird gemacht, was ich denke, wird gedacht“, lautete seine klare Ansage.

Leo hatte noch nie Kinder gesehen und hielt sie zunächst für junge Affen, was die begeistert mitgehenden Mädchen und Jungen lautstark verneinten. Die meiste Zeit des Tages fuhr Leo wild hupend mit seinem Wüstenauto durch die Gegend, um sich dann unter einem großen Kaktus auszuruhen.

Vorsichtshalber sperrte er den Bereich um den Kaktus weiträumig ab, hatte jedoch nicht mit Luise, der kleinen Wüstenmaus gerechnet, die beim Spielen seine schöne Absperrung zerstörte. Dabei suchte sie doch eigentlich einen Freund, musste jetzt aber befürchten, von Leo kurzerhand aufgefressen zu werden.

Leo aber hatte ganz andere Sorgen. Er hatte sich seine Nase am Kaktus so schlimm verletzt, dass der Arzt meinte, wenn er noch zehn Minuten an ihr herumgedrückt hätte, wäre vielleicht Blut gekommen. Zuvor hatte Luise bereits den abgebrochenen Kaktus mit ihrer Medizinfeder behandelt und wollte jetzt auch Leos Nase mit dem Wunderspruch „Heile, heile Segen, morgen gibt es Regen“ heilen.

„Wenn du mich am Leben lässt, rette ich dir auch einmal das Leben“, versprach sie dem Löwen, der sie jedoch lieber gefressen hätte, so dass sie lieber Reißaus nahm.

Trotzdem war der Löwe eher auf ihre Hilfe angewiesen, als er gedacht hätte. Ein Löwenfänger hatte ihn in seinem Netz eingefangen und wollte nur noch einen Helfer holen, um Leo abzutransportieren und an einen Zoo zu verkaufen. Luise machte den beiden jedoch einen Strich durch die Rechnung und biss das Netz kurzerhand durch.

Dann versteckten sich Leo und Luise bei den Kindern, die ein Gebrüll wie 102 Löwen anstimmten, als die Löwenfänger wieder auftauchten und diese damit in die Flucht jagten. Nach dem bestandenen Abenteuer konnten die Kinder beruhigt wieder das Flugzeug besteigen und nach Dörverden zurückfliegen, während Leo und Luise ihre neue Freundschaft mit einer Fahrt im Wüstenauto besiegelten.

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