Fischerhude will nicht nach Ottersberg

„Eingesperrt in der Armenstube“

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Ohne Worte.

Landkreis - Von Manfred BrodtNachdem sich das auch durch die Firma Dodenhof reiche Posthausen schweren Herzens entschlossen hatte, eine Gemeinde mit Ottersberg zu bilden, wehrte sich Fischerhude mit Händen und Füßen gegen die Ehe mit Ottersberg.

In einer Denkschrift wiesen sie auf ihre besondere Funktion als Künstlerkolonie hin und betonten, dass sie mit Ottersberg keinerlei Gemeinsamkeiten hätten. Auch Bundespräsident Gustav Heinemann („Fischerhude bleibt Fischerhude“) und Helmut Schmidt („Ich bin ein Fischerhuder“) wurden dafür bemüht. Es half nichts. Fischerhude stand auf verlorenem Posten.

Beim Festumzug zum 1. Mai 1972 zeigten mehrere Motivwagen, dass dem Dorf der Bauern und Künstler die bevorstehende Eingemeindung überhaupt nicht passt. Da sah man auch Fischerhuder eingesperrt in der „Armenstube Ottersberg“.

Mit Ortsräten und Ortsbürgermeistern und ihren guten Mitbestimmungsmöglichkeiten ist man dann den kleinen Gemeinden entgegengekommen.

In der nächsten Folge:

Es knistert im Oytener Verhandlungssaal.

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