Jagdhornblasen ist eine Kunst, die Menschen auch im Alter erlernen können

Eine Frage der Bauchatmung

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„Mit Bravour das Ziel erreicht“, lobte Kursleiter Siegbert Karrasch die sieben erfolgreichen Kursteilnehmer.

Verden - Erstmalig haben Jagdhornbläser aus einem Anfängerkurs der Kreisjägerschaft Verden die Basisprüfung zum Erwerb einer neu eingeführten Bläserspange der Landesjägerschaft abgelegt.

„Alle sieben Teilnehmer haben mit Bravour das Ziel erreicht“, berichtete Kursleiter Siegbert Karrasch und sieht die Gruppe als Beleg dafür, dass Jagdhornblasen keine Frage des Alters ist.

„Die jüngste Teilnehmerin war Linda Luttmann aus Kreepen mit 26 Jahren“, sagte Karrasch. Ältester Teilnehmer war Harald Rönnau aus Etelsen. Mit 80 Jahren hat er das Jagdhornblasen erlernt. „Das Horn hing schon immer an der Wand, aber ich konnte nicht richtig spielen“, erklärte er seine Motivation.

Erlernen mussten alle Teilnehmer zunächst die richtige Atemtechnik. „Es kommt auf die Bauchatmung an“, erklärte Karrasch. Für die Prüfung übten die Teilnehmer elf Jagdsignale ein. „Per Los wurden bei der Prüfung fünf Signale ausgewählt. Im Einzelvortrag mussten diese auswendig auf dem Fürst-Pless-Horn vor der dreiköpfigen Prüfungskommission vorgetragen werden.“

Neben Harald Rönnau und Linda Luttmann haben Helmut Meyer aus Luttum, Jürgen Peplinski aus Völkersen, Silvia Lamprecht aus Oyten, Carsten Münzer aus Dauelsen und Uwe Suckert aus Borstel die Prüfung erfolgreich abgelegt.

„Diese Anfängerkurse sind Teil der Nachwuchsförderung, um die sich das Bläsercorps der Kreisjägerschaft Verden seit einigen Jahren bemüht“, erklärte Siegbert Karrasch. „Dabei geht es zunächst um das Erlernen der Jagdleitsignale sowie das Beherrschen von Signalen, wenn eine Strecke am Schluss einer Jagd zu verblasen ist. Eine spätere Aufnahme in das Bläsercorps ist erwünscht, aber nicht Bedingung“, sagte der Kursleiter.

Am Mittwoch, 8. Mai, um 19 Uhr, soll im Landhaus Müller in Verden-Scharnhorst wieder ein Anfängerkurs starten. Die Teilnahme ist kostenlos, Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Interessierte können sich beim Bläserobmann Heinz Meyer, Telefon 04231/82449, anmelden. · wb

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