Die 10. Klassen des Gymnasiums am Wall machten erste Erfahrungen in der Berufswelt / Viele Bereiche kennen gelernt

Ein Einblick in das Praktikanten-Dasein

Cara Behrmann machte ihr Praktikum bei der Verdener Aller-Zeitung.

Verden - Von Isabel ArendDie 10. Klassen des Gymnasiums am Wall führten in den vergangenen zwei Wochen ein Praktikum durch. Die Schüler lernten unterschiedliche Bereiche kennen: manche beim Architekten, andere im Kindergarten. Einige von ihnen haben sich bereit erklärt, etwas über ihr Praktikum zu berichten.

Cara Behrmann war Praktikantin in der Anzeigenabteilung der Verdener Aller-Zeitung. Die Mitarbeiter fand sie sehr freundlich und sie konnte dort in Ruhe und ohne Stress arbeiten. Ihre Aufgaben waren zwar nicht all zu viele, doch trotzdem sehr interessant. Sie gestaltete Anzeigen, half einmal wöchentlich beim spiegeln des Wochentipps oder besuchte Kunden, die einer Anzeige aufgeben wollten. „Mir gefällt es sehr gut, dass es sich meist um praktische Aufgaben handelt“, sagte die 15-Jährige. Es sei immer gut, einen neuen Beruf kennen zu lernen. Die Arbeit sei sehr interessant, doch ob sie so etwas später mal machen wird, wisse sie noch nicht so genau. „Ich möchte einfach noch mehr Berufe kennenlernen.“

Carina Hippler interessierte sich sehr für Fremdsprachen. „Englisch gefällt mir besonders gut“, sagte sie. Deshalb machte sie ihr Praktikum auch in dem bilingualen Kindergarten „Kids at Jacobs“. Carina spielte mit den Kindern, passte auf, dass nichts passiert und half ihnen während der Mittagszeit beim Einschlafen. Jeden Tag wurde den Kindern eine andere Aktivität geboten: „Einen Tag malen wir die Fenster an, den anderen basteln wir etwas.“ Negativ empfand sie die langen Arbeitszeiten, positiv aufgefallen ist die Tatsache, dass sie sich mit den Kindern auf Englisch unterhalten musste und dass das Arbeitsklima entspannt war.

Linda Oestmann machte ihr Schulpraktikum im TUI ReiseCenter in Verden. „Ich habe mich für das ReiseCenter entschieden, da ich mich sehr für das Reisen in fremde Länder interessiere“, meinte die 16-Jährige. Zwar konnte sie nicht für einen Kunden die Reise buchen, da ihr dazu die nötige Erfahrung fehlte, doch sie durfte zur Übung die Preise und Angebote heraussuchen und so eine virtuelle Reise erstellen.

Philip Rogge hatte sich für ein Praktikum bei City-Map in Bremen entschieden. Seine Aufgaben waren sehr abwechslungsreich. So gestaltete er unter anderem Homepages, programmierte sie oder besuchte Kunden. „Homepages zu erstellen ist ein Hobby von mir“, verriet Rogge. Auch fand er die Mitarbeiter sehr freundlich und er konnte ungestört arbeiten.„Ich kann mir diesen Job auch für die Zukunft vorstellen, da mich alle Bereiche des Unternehmens interessieren.“ Es sei perfekt, wenn man sein Hobby zum Beruf machen könne.

Johanna Schmidt absolvierte ihr Praktikum im Verdener Tierheim. „Ich habe mich für dieses Praktikum entschieden, weil ich mich sehr für Tiere interessiere und diesen helfen möchte“. Um 9 Uhr morgens startete ihr Tag. Sie fütterte die Tiere und säuberte die Katzenklos und -zimmer. Am Nachmittag durfte sie mit den Vierbeinern schmusen und die beiden Hunde Jack und Jil spazieren führen. Allerdings gab es auch schlechte Seiten, so Johanna. „Es ist traurig, die älteren Tiere zu sehen, die ihre letzten Tage im Tierheim verbringen“. Dies ist ein Grund, warum sie diesen Beruf später nicht ausüben möchte. „Das Tierheim kann jede Verstärkung gebrauchen und wenn man abends zu Hause ist, ist man stolz, das Tierheim etwas unterstützt zu haben“.

Außerdem bewarben sich dutzende Schüler um einen Praktikumsplatz bei der Polizei. Sie durchliefen die Einsatzbereiche, hörten in die Fachkommissariate hinein und staunten nicht schlecht, wie breit das Aufgabenspektrum der Polizei tatsächlich ist. Auf keinen Fall fehlen durfte dabei ein Besuch bei der Spurensicherung, wie ihn die Mirco, Kevin und Niklas gerade hinter sich haben. Wie der Polizei-Kontaktbeamte und Praktikantenbetreuer Rudolf Kettenburg erklärte, gibt es inzwischen einige Kollegen in den Reihen der Polizei, die nach einem Praktikum Gefallen an dem vielschichtigen Beruf gefunden hatten.

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