Verkehrsminister Bode optimistisch

Durchbruch für Achim West?

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Verkehrsminister Jörg Bode (2.v.re), hier gestern in Achim mit 1. Stadtrat Wolfgang Ritzenhoff, Landtagsabgeordnetem Dr. Gero Hocker und anderen Liberalen, machte Hoffnung. ·

Achim - „Politik ist das Bohren dicker Bretter“, hat der Soziologe Max Weber formuliert, und Achims 1.

Stadtrat Wolfgang Ritzenhoff bohrt so unaufhörlich für einen neuen Autobahnanschluss Achim West an der A 27 zur besseren Anbindung des Uphuser- Mahndorfer Gewerbegebiets, Entlastung Uphusens und vor allem als Voraussetzung zur Nutzung der 100 Hektar Achimer Gewerbefläche am Bremer Kreuz. Wegen der Schreiben des 1. Stadtrats und auf Vermittlung des Achimer FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Gero Hocker kam so der niedersächsische Minister für Wirtschaft und Verkehr, Jörg Bode, binnen weniger Jahre zum zweiten Mal nach Achim, um zu sagen, was bei dem 80-Millionen-Projekt des neuen Autobahnanschlusses möglich sein wird. Er hofft, dass bald vom Bundesverkehrsministerium das Verkehrskonzept mit dem „Gesehen- Vermerk“ versehen wird. Dann kann das Planungsverfahren anlaufen und das planungsrechtlich verankerte Projekt auch im Bundeshaushalt auftauchen. Der Verkehrsminister stellte zudem in Aussicht, dass ein 50 Millionen Euro schwerer Teil des Verkehrskonzepts, die Verlängerung der Theodor-Barth-Straße mit Brücke über die A1 nach Uphusen und Straßen zur L 158 und dem Anschluss Achim West, schon 2014 eine 60prozentige Förderung nach dem „Entflechtungsgesetz“ erhalten könnte. Voraussetzung: der unbeschrankte Bahnübergang im Gebiet muss weg.

Es wird für die Finanzierung des mit Bremen abgestimmten Projekts eine große Lücke bleiben, für die die Stadt Achim auf private Investoren angewiesen sein wird.

Wolfgang Ritzenhoff ist sich trotzdem sicher. „In fünf Jahren steht der Anschluss.“ · mb

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