allerauto nimmt drittes Elektrofahrzeug in Betrieb

Zoe soll noch mehr Westener bewegen

Zeigen das dritte Elektrofahrzeug für die Ortschaft Westen: Vorstand Tobias Drechsel und Nutzerin Anna Börner.
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Zeigen das dritte Elektrofahrzeug für die Ortschaft Westen: Vorstand Tobias Drechsel und Nutzerin Anna Börner freuen sich über die steigende Nachfrage.

Mit einer neuen Renault Zoe ist das dritte allerauto in Westen in Betrieb genommen worden. Seit dem Start des eCarsharings im Herbst 2018 ist die Nutzung kontinuierlich angewachsen: Mittlerweile sind es in Westen 65 Mitglieder, die die Elektroautos im Schnitt für etwa 130 Stunden pro Monat buchen.

  • In Westen ist mit einer neuen Renault Zoe das dritte allerauto in Betrieb genommen worden.
  • 65 Mitglieder buchen die Elektroautos im Schnitt für etwa 130 Stunden pro Monat.
  • Für das neue Fahrzeug wird noch ein Werbepartner gesucht.

Westen – Große Freude in Westen: Mit einer neuen Renault Zoe ist nun das dritte allerauto in Betrieb genommen worden. Seit dem Start des eCarsharings im Herbst 2018 ist die Nutzung kontinuierlich angewachsen, Privatpersonen, Vereine und Unternehmen machen regen Gebrauch von dem Angebot: Mittlerweile sind es in Westen 65 Mitglieder, die die Elektroautos im Schnitt für etwa 130 Stunden pro Monat buchen, schreibt die Genossenschaft Realweg in einer Pressemitteilung.

Vorstand Tobias Drechsel berichtet: „Die gute Nutzung lässt sich auch gut an den zurückgelegten Kilometern ablesen, die Fahrzeuge haben gemeinsam mehr als 150 000 Kilometer zurückgelegt und dabei viel CO2 eingespart.“

Um die steigende Nachfrage zu bedienen, wurde nun das dritte Auto angeschafft. Die Ausschreibung gewann ein Renault-Händler aus der Region. Die neue Zoe hat einen größeren Akku, wodurch eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern erzielt werden kann. Sie ergänzt einen Sieben-Sitzer von Nissan und eine Zoe der vorherigen Generation.

„Das allerauto ist eine wahre Bereicherung für das Leben auf dem Dorf. Wir haben als vierköpfige Familie unser Auto vor zwei Jahren abgeschafft und sind dank dem allerauto weiterhin mobil, ohne auf die Busverbindungen angewiesen zu sein“, so Anna Börner, eine Nutzerin der ersten Stunde.

Werbepartner gesucht

Das allerauto ist ein Projekt der Regional- und Energiegenossenschaft Aller-Leine-Weser. Neben der Station in Westen gibt es eine zweite in Schwarmstedt, an der zwei Fahrzeuge stehen. Die Genossenschaft erhielt für den Kauf des Fahrzeugs und der Ladeinfrastruktur Förderungen aus den Leader-Mitteln der Europäischen Union und dem Förderprogramm „Elektromobilität vor Ort“ des Bundes.

Um das eCarsharing zu nutzen, bedarf es keiner Mitgliedschaft bei der Genossenschaft. Es gibt neben der Aufnahmegebühr von 30 Euro einen monatlichen Beitrag von fünf Euro. Die Nutzung der Fahrzeuge wird auf Stundenbasis abgerechnet, für vier Euro die Stunde sind Kilometer und das Nachladen an der allerauto-Säule inbegriffen. Buchungen von 10 bis 24 Stunden werden mit 40 Euro abgerechnet, zudem gibt es Sonderangebote für Vereine und Kommunen. Mehr Informationen finden sich auf der Webseite allerauto.de.

„Für das neue Fahrzeug wird noch ein Werbepartner gesucht, bei Interesse gern Kontakt mit der Genossenschaft aufnehmen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Neben dem eCarsharing verfolgt die Genossenschaft weitere Projekte, um die Erneuerbaren Energien in der Region zu stärken. Dieses Jahr wird eine Machbarkeitsstudie zu einem Nahwärmenetz in Westen erstellt, daneben gibt es Ideen, Photovoltaik auf Ackerflächen gemeinsam mit der landwirtschaftlichen Nutzung zu testen.

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