Eröffnung im April

Im neuen Jugendtreff wird fleißig gearbeitet: „Wir sind bereits angekommen“

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Haben noch einiges an Arbeit vor sich: Im Moment sind sind Farid Errahmouni, Frank Marquardt und Freya Willkowsky (v.l.) dabei, die Küche aufzubauen.

Dörverden – Ein Willkommensschild ist bereits gemalt: Im April wird der Dörverdener Jugendtreff unter der Trägerschaft von SoFa (Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe) zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen, um Interessierten die frisch renovierten Räume in der Großen Straße 86 zu zeigen. Bis es soweit ist, braucht es noch einige neue Möbel, die im Moment die pädagogischen Mitarbeiter Freya Willkowsky, Farid Errahmouni und Frank Marquardt mithilfe von Jugendlichen zusammenbauen.

In den vergangenen Monaten haben die handwerklich kompetenten Mitarbeiter mit einigen der jungen Besucher die Räumlichkeiten gründlich aufgepeppt. „Es sollte moderner und vor allem viel einladender und gemütlicher wirken“, erklärt Willkowsky, die sich seit vielen Jahren um die offene Jugendarbeit kümmert. Weiß und Grau sind jetzt die vorherrschenden Farben in der Einrichtung.

Willkowsky: „Die Renovierungsarbeiten waren schon sehr aufwendig. Wände und Decken mussten gestrichen und teils neu verputzt, Fußböden neu verlegt oder alte Fliesenspiegel entfernt werden.“

Die Jugendlichen packen beim Aufbau der neuen Sofas tatkrätig mit an.

Jetzt sind die handwerklichen Aktivitäten abgeschlossen. „Das alles ist rundum gelungen. Und obwohl der Jugendtreff noch nicht fertig eingerichtet ist, sind wir Mitarbeiter und die Kids bereits angekommen“, freut sich Willkowsky

Geplant worden sei überwiegend in Absprache mit den Jugendlichen. Jetzt werde das Ganze mit ihrer Unterstützung umgesetzt. „Sie waren auch mit zum Einkaufen und Abholen der Einrichtungsgegenstände und haben vor Ort tatkräftig geholfen, die Küchenmöbel, Sofas oder Regale ins Haus zu tragen.“ Dadurch hätten die jungen Besucher später ein ganz anderes Verhältnis zu den Dingen und gingen wertschätzender damit um. Auch schaffe das gemeinsame Tun ein wichtiges Stück Gemeinschaft zwischen Mitarbeitern und Jugendlichen.

Die Mitarbeiter betreuen, teils unterstützt von Ehrenamtlichen, den Jugendtreff, der immer mittwochs, von 15 bis 19 Uhr, geöffnet ist. In dieser Zeit sind sie ganz für die jungen Besucher da, stehen ihnen bei Anliegen zur Seite, unterstützen sie bei Problemen und helfen auch schon mal bei familiärem Kummer. Den meisten Jugendlichen sei es aber primär wichtig, sich mit Freunden zu treffen, zu chillen, Musik zu hören oder sich die Zeit bei digitalem Fußballspiel zu vertreiben.

Die Mitarbeiter unterstreichen, dass im Jugendtreff jeder willkommen ist, der sich von den Angeboten angesprochen fühlt, unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder Konfession.

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