Weserwehr öffnet für die Radsaison / Erstmals Zählwerk eingerichtet

Wichtige Route ab morgen frei

Freuen sich auf die Öffnung des Weserwehrs am morgigen Karfreitag (von links): Maik Thalmann (Statkraft), Bürgermeister Alexander von Seggern, Thomas Rumpf (Behördenleiter WSA), Britta Grohs (Stadt Hoya), Sven Joskowiak (Mittelweser Touristik) und Rainer Gehrke (Gemeinde Dörverden). - Foto: Niemann

Dörverden -  Es hat diesmal etwas länger gedauert, aber ab dem morgigen Karfreitag ist das Weserwehr in Dörverden wieder für die Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer für rund sieben Monate geöffnet.

Wie wir berichteten, hatte sich die zunächst bereits für den 15. März geplante Freigabe des Weserübergangs wegen der anhaltend winterlichen Witterung verzögert. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Verden und die Gemeinde Dörverden hatten sich im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflichten darauf verständigt, das Wehr nicht für die öffentliche Nutzung freizugeben. „Wir wollten dadurch einem Unfallrisiko im Bereich des Treppenaufstieges und der Metallgitterroste vorbeugen“, hieß es beim Pressetermin vor Ort mit Bürgermeister Alexander von Seggern und Vertretern von Wasser- und Schifffahrtsamt Verden (WSA), Gemeinde Grafschaft Hoya und Mittelweser Touristik.

Inzwischen, so von Seggern, werde eine Gefährdung aber ausgeschlossen und das Weserwehr sei bis voraussichtlich zum 15. Oktober für Radfahrer und Fußgänger zugänglich. Laut von Seggern ist bei anhaltend guter Wetterlage auch eine Verlängerung der Öffnungsdauer denkbar. „Im vergangenen Jahr haben wir gleich vier Wochen drauf gepackt“, so Rainer Gehrke vom Fachbereich II bei der Gemeinde Dörverden.

„Viele warten bereits ungeduldig auf die Öffnung“, weiß auch Britta Grohs von der Stadt Hoya, weil das Weserwehr Bindeglied zum Weser- und Allerradweg und der Energieroute im Aller-Leine-Tal damit auch zu vielen Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen sei. „Das Weserwehr ist eine wichtige Brücke, die die Samtgemeinde Grafschaft Hoya mit der Gemeinde Dörverden und der Stadt Verden verbindet“, so von Seggern, der diesbezüglich die hervorragende Zusammenarbeit mit Statkraft und Schifffahrtsamt lobte.

„Das Wehr wird von Einheimischen und Touristen genutzt. Es ist erfreulich, dass der Übergang abends nicht geschlossen werden muss, da er auch bei Dunkelheit ausgeleuchtet ist“, so Maik Thalmann, Leiter Wasserkraft Deutschland bei Statkraft. Wie viele Menschen jährlich den Weserübergang nutzen, konnten die Gesprächsteilnehmer nur schätzen. „Wir gehen von 6 000 bis 7 000 Menschen aus“, so Gehrke und dass die Gemeinde zum Saisonschluss erstmals mit konkreten Zahlen aufwarten wird. „Wir haben ein Zählwerk installiert und sind selbst gespannt.“ - nie

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