Kinder und Senioren gemeinsam im Altenheim

Weihnachtsbäckerei weckt Erinnerungen

Ob Senior oder Kind, alle genießen die gemeinsame Zeit.
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Ob Senior oder Kind, alle genießen die gemeinsame Zeit.

Dörverden - In dieser Weihnachtsbackstube gab es keine all zu große Kleckerei. Denn im Seniorenheim Perfecta „Mein Zuhause Dörverden“ durften sich die Kinder aus der Grünen Gruppe der Kindertagesstätte Dörverden zwar kreativ mit dem Teig austoben, doch dies geschah unter der professionellen Hilfe von Erzieherinnen und dem Betreuungsteam sowie unter den aufmerksamen Augen von im Backen geübten Senioren.

Mehr als acht Jahrzehnte liegen zwischen ihnen. Doch Ilse Jahnke und der fünfjährige Antony sind ein gutes Team. Der Junge rollt den Teig und sticht dann mithilfe der alten Dame die Plätzchen aus. Andere Senioren tun es ihr gleich: Schließlich sitzen viele kleine Plätzchenbäcker an dem großen Tisch, stechen Sterne, Herze oder Tannenbäume aus und füllen die bereitgestellten Bleche mit den Leckereien. „Früher habe ich viel gebacken“, erzählt Jahnke und legt die Rohlinge aufs Blech. Nicht alle Bewohner machen so eifrig mit wie sie. Einige sind einfach nur gekommen, um beim Backen mit den Kindern zuzuschauen, aber ihre Augen leuchten.

„Jung und Alt, das passt“, freuen sich die Mitarbeiterinnen von Kindergarten und Seniorenheim, die schon seit mehreren Jahren eine gute Zusammenarbeit pflegen. „Mindestens viermal im Jahr, überwiegend den Jahreszeiten entsprechend, wird gemeinsam etwas unternommen“, berichtet Erzieherin Jaqueline Witt.

Ein gutes Team: Antony und Ilse Jahnke stellen gemeinsam Plätzchen her. Zwischen den beiden liegen acht Jahrzehnte, aber das Backen funktioniert wie von selbst.

Es würden gute Erfahrungen mit den generationsübergreifenden Projekten gemacht, von denen beide Seiten profitierten. „Die Älteren sind glücklich über die Anwesenheit der Kinder, die sie teils an eigene Enkel oder sogar an die eigene Kindheit erinnern.“ Aber genauso freuten sich die Kinder auf die Treffen mit den älteren Menschen. „Diese Begegnungen sind durchaus nachhaltig. Zurück im Kindergarten sprechen die Kinder davon und berichten ihre Erlebnisse den Kindern und Erzieherinnen, die nicht dabei gewesen sind“, so Witt.

„Zwar haben die Kinder fast alle selbst Großeltern, aber die sind in der Regel viel jünger und noch aktiv. Nur wenige unserer Kinder kennen Menschen, die 80 Jahre oder älter sind.“

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