Vorweihnachtliches Mitmachtheater

Kasper verkürzt die Wartezeit

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Die Kinder verfolgten die Geschichten wie gebannt und so verging die Zeit wie im Fluge.

Dörverden - Die H.F.-Wiebe-Stiftung hat den Dörverdener Kindern das Warten auf das Christkind verkürzt und die Kinder und ihre Begleiter für Sonntagnachmittag erneut zum Puppentheater auf das Kulturgut Ehmken Hoff eingeladen. Für die kleinen Gäste waren natürlich die vordersten Reihen reserviert – darauf bestand Karin Wenz vom Bremer Theater 62. Eltern, Großeltern und alle anderen Erwachsenen mussten sich mit den hinteren Reihen begnügen. „Große, die nicht alleine sitzen bleiben mögen, dürfen sich aber auch nach vorne setzen“, hieß es mit einem Augenzwinkern.

Kaum betraten die Puppenspieler – Karin Wenz, Silke Lachmund, Neele Kölking und Clara Wey – die Bühne, waren die kleinen Zuschauer dann auch nicht mehr zu halten. „Seid ihr alle da?“ Die Antwort auf die obligatorische Frage des Kaspers folgte prompt: Klar, waren alle Kinder da in Kochs Hoff auf dem Kulturgut. Das Puppenspielerquartett zog das junge Publikum sofort derart in den Bann, dass es die drei kleinen Theaterstücke „Kasper und der Weihnachtsmann“, „Kasper und andere Geschichten“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“ teils mit offenen Mündern verfolgte.

Die Puppenspieler sprachen die Kinder auch oft direkt an. Das Frage- und Antwortspiel bezog schon die Kleinsten mit ein, sodass der Kontakt zwischen Bühne und Parkett lebendig blieb. So etwas geht eben nur live und ein bisschen Lernen für den Alltag war auch noch dabei.

Das letzte Stück war für die Kleinen besonders erlebnisreich: Sie durften auf Aufforderung der Spieler selbst zu den Handpuppen greifen und aktiv das Geschehen auf der kleinen Bühne mitgestalten. Neugierig und teils auch ein bisschen schüchtern war es für einige Kinder das Größte, Kasper und Co. nicht nur zuzuhören, sondern auch mit ihnen spielen zu können. Am Ende des Nachmittags waren sich Groß und Klein jedenfalls einig, dass das Bremer Theater 62 mit seinen Puppen wieder nach Dörverden und auf das Kulturgut kommen muss.

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