Orientalische Tanzgala mit beeindruckenden Choreographien

Vielfältig und kunstvoll

Eindrucksvolle Darbietungen zeigten auch die Jüngsten bei der Gala „Magie des Tanzes“. - Foto: Niemann

Dörverden - Eine Reise in den Orient – dafür brauchte es nur eine Eintrittskarte für das Tagungshaus Drübberholz, wo gleich zweimal eine rauschende Gala des orientalischen Tanzes begeisterte.

„Magie des Tanzes“, so der Titel der vom Verein Drübberholz präsentierten Veranstaltung, die Susanne Al-Kaledi mit ihren Gruppen und mit Solotänzerinnen erarbeitet hat. Zu sehen war ein buntes Programm zwischen Tradition und Moderne zeigte. Für drei wunderbare Stunden konnten die Zuschauer der Wirklichkeit entfliehen und sich in die farbenfrohe Welt des Morgenlandes entführen lassen.

Frauen tanzten in glitzernden Kleidern. Sie ließen ihre Hüften kreisen und ihren Schmuck klimpern und zeigten die ästhetische und vielfältige Kunst des Tanzes. Das Spektakel erinnerte bereits an ein orientalisches Fest, war aber tatsächlich „nur“ der Auftakt zu einer außergewöhnlichen Tanzshow, zu der Susanne Al-Kaledi verlässlich immer im Zweijahresrhythmus einlädt.

Bereits eine Stunde vor Beginn der Shows strömten die ersten Besucher in den Veranstaltungssaal, sodass sogar schnell einige zusätzliche Sitzmöglichkeiten besorgt werden mussten. Auch auf dem kleinen, orientalischen Basar in einem der Nebenräume, herrschte dichtes Gedränge, denn die arabischen Köstlichkeiten waren lecker und entsprechend nachgefragt.

In den Shows präsentierten acht Gruppen und ebenso viele Solistinnen anspruchsvoll entwickelte und einstudierte Choreographien von Susanne Al-Kaledi. Faraschad (Schmetterlinge) aus Drübberholz, Halaue (Süßigkeit) aus Verden, Susunus (Flattervögel) aus Martfeld, Rasahl (Gazelle) aus Verden/Eitze, Raks Oriental aus Rethem, Nour el Leyel (Licht der Nacht) aus Verden/Eitze, Aulad el Raks (Kinder des Tanzes) und Raks el Negum (Tanz der Sterne) aus Rethem sowie die Solotänzerinnen Dilay aus Bremen, Oksana aus Eystrup, Azima aus Dörverden, Luna aus Wohlendorf, Jale aus Hoya, Karima aus Berlin, Christine aus Verden und Susu Lativ aus Hülsen waren dazu in wunderschöne Kostüme geschlüpft. 

Tanzlehrerin Susanne Al-Kaledi, die selbst das Studio „Tanz & gesunde Bewegungsart“ leitet, führte in den dreistündigen Shows auch durchs Programm, erklärte Herkunft und Bedeutung sämtlicher Tänze, die in unterschiedlichsten Choreografien die Vielseitigkeit der orientalischen Stile zeigten. Dabei kam auch die Moderne nicht zu kurz. Beispielsweise wurde mit wummernden Bässen gekonnt die Brücke in die Gegenwart geschlagen, während der Schleiertanz durch die federleicht geschwungenen Tücher verzauberte oder beim „Säbeltanz“ graziös die Waffe geschwungen wurde.

"Magie des Tanzes" - Show im Haus Drübberholz

Am Ende beider Shows waren die Besucher jedes Mal so begeistert von den Darbietungen, dass Al Kaledi bereits versprach, in zwei Jahren mit einer neuen Show zu kommen.

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