Rentner in Dörverden schwer verletzt

Hand gerät in Kreissäge - Bauhofmitarbeiter eilen zur Hilfe

Ein Rettungshubschrauber in der Luft.
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Symbolbild: Mit einem Rettungshubschrauber wurde der schwer verletzte Dörverdener in ein Bremer Krankenhaus gebracht.

Es ist ein absoluter Notfall: Ein Mann verletzt sich an seiner Kreissäge, er verliert viel Blut. Seine Frau will ihm helfen, aber die Situation ist kritisch. Zum Glück hören drei Männer die Schreie. Die Mitarbeiter des Bauhofes sind gerade im Bereich der benachbarten Grundschule mit Pflegemaßnahmen an den Bäumen beschäftigt. Sie bewahren einen kühlen Kopf und eilen auf das Grundstück, leisten gekonnt Erste Hilfe und warten mit dem Ehepaar, bis der Notarzt kommt.

  • Ärmel verfängt sich in der Säge.
  • Rentner droht zu verbluten.
  • Ehefrau des Opfers hat eine Nachricht an die Helfer.

Dörverden – „Ich bin diesen Menschen so dankbar, ich weiß gar nicht, wie man das in Worten ausdrücken soll“, sagt die 71 Jahre alte Ehefrau des Verletzten. Ihren Namen möchte sie in der Zeitung nicht lesen, auch die drei Helfer möchten ungenannt bleiben. „Ich will aber, dass die Männer wissen, wie dankbar wir beide ihnen sind“, so die Frau. Nur deswegen habe sie sich an die Zeitung gewandt.

Viele Dörverdener haben sich sicher gefragt, warum am vergangenen Freitag der Rettungshubschrauber auf dem Sportplatz gelandet ist. Grund war die beschriebene Notsituation. Der 66-jährige Rentner war gerade dabei, mit einer Kreissäge Holz für seinen Ofen zu zerkleinern, als sich ein Ärmel seiner Jacke an der Säge verfing und in der Folge sein Handgelenk in die Maschine geriet. „Es blutete extrem“, berichtet die Frau, die immer noch nicht ganz über den Vorfall hinweg ist. Sie habe sich hilflos gefühlt und sei sehr erleichtert gewesen, als die Helfer auftauchten. Die hinzugeeilten Mitarbeiter des Bauhofes hätten den Mann sofort versorgt. „Die wussten zum Glück genau, was sie tun. Haben den Arm abgebunden und dafür gesorgt, dass mein Mann wach bleibt, bis der Notarzt da ist.“ Um sie selbst habe sich ein Nachbar gekümmert. „Auch dafür bin ich dankbar.“

Der Notarzt habe einen Rettungshubschrauber angefordert, während der Mann im Krankenwagen stabilisiert wurde. Der Helikopter sei auf dem Sportplatz gelandet und habe ihren Mann dann in eine Bremer Klinik geflogen. „Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn die Bauhofmitarbeiter nicht so schnell vor Ort gewesen wären“, sagt die Frau. „Es bestand auf jeden Fall die Gefahr, dass er verblutet.“ Ihr ist es jetzt wichtig, dass die Helfer eines erfahren: „Die Hand meines Mannes konnte gerettet werden und er ist mittlerweile sogar schon aus dem Krankenhaus entlassen und wieder zu Hause.“ Die Heilung werde sicher noch einige Zeit in Anspruch nehmen, aber sobald es ihnen möglich ist, wollen sich die Eheleute auch noch persönlich bei den Männern bedanken.

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