Trafostation am Wasserübungsplatz optisch aufgewertet / Bank lädt zur Verschnaufpause ein

THW sorgt für Farbklecks am Weserradweg

Barme ist für den Platz- und Gerätewart Wolfgang Warneke mittlerweile eine zweite Heimat. Auch deswegen hat er sich für Verschönerungsmaßnahmen eingesetzt.
+
Barme ist für den Platz- und Gerätewart Wolfgang Warneke mittlerweile eine zweite Heimat. Auch deswegen hat er sich für Verschönerungsmaßnahmen eingesetzt.

Barme – Wenn Wolfgang Warneke aus seinem Bürofenster guckt, schaut er direkt auf den Weserradweg. „In der Saison sehe ich jeden Tag bestimmt 50 Radler da entlangfahren“, sagt der Platz- und Gerätewart des THW-Wasserübungsplatzes in Barme. „Und viele halten dann auch mal an und lesen sich unsere Info-Tafel durch. Die wollen wissen, was das hier für ein Gelände ist.“ Das freue ihn jedes Mal.

Und da habe er sich gedacht, dass es doch nett wäre, wenn die Radler eine Möglichkeit hätten, hier eine kleine Verschnaufpause einzulegen. Bei seiner Chefin Sabine Lützelschwab, der Leiterin des THW-Ausbildungszentrums Hoya, stieß Warneke auf offene Ohren. So ist gegenüber der Einfahrt auf das Gelände ein gepflasterter Bereich entstanden, auf dem jetzt eine Bank steht.

Was Warneke jedoch störte: Der Blick von der Bank aus fiel auch auf einen eher unschönen grauen Klotz: eine Trafostation. „Ich komme aus dem Landkreis Nienburg und da war mir aufgefallen, dass es dort ganz viele toll gestaltete Trafostationen gibt“, erzählt Warneke. Das THW habe deswegen Kontakt mit der Avacon aufgenommen. „Wir haben schon seit gut zehn Jahren ein entsprechendes Programm, mit dem wir diese Stationen aufwerten“, sagt Ralf Thäsler, Kommunalmanager bei dem Energieversorgungsunternehmen. Für die Maßnahme in Barme wurde die Firma Hase Design aus Nienburg beauftragt. Ein Bootsführer-Motiv wurde ausgewählt und das gesamte Design ans Thema Wasser angelehnt, das für das THW in Barme große Bedeutung hat. Von dem farbenfrohen Ergebnis begeistert zeigten sich beim Pressetermin gestern das THW und die Avacon, die sich die Kosten untereinander aufgeteilt hatten.

Für Warneke ist die Maßnahme noch nicht abgeschlossen: Der Platzwart möchte den Zufahrtsbereich mit Anpflanzungen verschönern. „Wir vom THW sind 2005 nach Barme gekommen – damals hatte es auch Widerstände aus dem Ort gegeben.“ Heute fühle sich Barme aber „wie eine zweite Heimat“ an. Das THW sei mittlerweile ein Teil der Ortschaft, auch das wolle man mit dieser Maßnahme zeigen.

Von Reike Raczkowski

Sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit zeigten sich gestern Designer Siegfried Hase, Johannes Schlemermeyer und Ralf Thäsler von der Avacon sowie Sabine Lützelschwab, Leiterin des THW-Ausbildungszentrums Hoya (v.l.).

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Vom Exoten zum Mainstream-Stromer: Der BMW iX3 im Test

Vom Exoten zum Mainstream-Stromer: Der BMW iX3 im Test

Gute Hygiene schützt uns vor Salmonellen

Gute Hygiene schützt uns vor Salmonellen

Marie-Anne Raue: «Weihnachten wird bei mir gegrillt»

Marie-Anne Raue: «Weihnachten wird bei mir gegrillt»

Neymar trifft - RB Leipzig verpasst Coup bei PSG

Neymar trifft - RB Leipzig verpasst Coup bei PSG

Meistgelesene Artikel

Amazon in Achim: Pakete sollen ab Sommer das Logistikzentrum verlassen

Amazon in Achim: Pakete sollen ab Sommer das Logistikzentrum verlassen

Amazon in Achim: Pakete sollen ab Sommer das Logistikzentrum verlassen
Stoßseufzer über Corona-Belastungen

Stoßseufzer über Corona-Belastungen

Stoßseufzer über Corona-Belastungen
Viele Unfälle: Ab Verden Tempo 70 bis Langwedel

Viele Unfälle: Ab Verden Tempo 70 bis Langwedel

Viele Unfälle: Ab Verden Tempo 70 bis Langwedel
An 75-Prozent-Hürde gescheitert

An 75-Prozent-Hürde gescheitert

An 75-Prozent-Hürde gescheitert

Kommentare