Nachfolgerin Christine Fernitz begrüßt

„Stets ein Auge auf die Kirche“: Abschied von Westener Küsterin Erna Pinkal

Drei Frauen und ein Mann stehen vor einem Altar, zwei der Frauen halten Blumensträuße.
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Mit großem Dank wurde Erna Pinkal von Pastorin Corinna Schäfer und dem Kirchenvorstandsvorsitzendem Michael Kappel aus dem Küsterinnenamt verabschiedet und ihre Nachfolgerin Christine Fernitz (von links) begrüßt. In Abwesenheit wurde Doris Huhnolt als neue Raumpflegerin vorgestellt.

Seit mehreren Jahren als stellvertretende Küsterin im Dienst der Kirchengemeinde St. Annen in Westen, wurde Christine Fernitz am Sonntag in einem feierlichen Gottesdienst offiziell in ihr neues Amt als Küsterin eingeführt und ihre Vorgängerin Erna Pinkal verabschiedet.

Westen –„Ich freue mich, dass Christine Fernitz bereit ist, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen“, sagte Pastorin Corinna Schäfer. Es sei eine sehr gute Fügung, zumal Christine Fernitz bereits mit den vielfältigen Aufgaben einer Küsterin vertraut sei und nicht mehr eingearbeitet werden müsse. Das Amt trage maßgeblichen Anteil daran, dass Gottesdienste wie Andachten sowie eine ganze Fülle an Abläufen in der Kirche und im Gemeindehaus reibungslos funktionierten.

„Als Küsterin hat man alle anfallenden Arbeiten in der Kirche zu übernehmen. Dazu zählt der Blumenschmuck ebenso wie das Anzünden der Kerzen oder das Läuten der Glocken.“ Sie habe stets ein Auge auf den Zustand der Kirche innen und außen.

Nachfolgerin musste nicht lange überlegen

Christine Fernitz, die zuvor bereits als Reinigungskraft für die Kirchengemeinde tätig war, erzählt, dass ihr schon die Vertretung von Erna Pinkal viel Freude bereitet habe. „Ich musste daher auch gar nicht überlegen, als man mir die Nachfolge angeboten hat.“ Es bereite ihr Freude, für die Kirche und mit den Menschen zusammen zu arbeiten.

Wertschätzende Worte fand die Pastorin auch für die bereits 80-jährige Erna Pinkal, die seit Übernahme des Amtes vor 15 Jahren durch Zuverlässigkeit und ihre freundliche Art das Gemeindeleben maßgeblich mitgestaltet. „Wir sind sehr dankbar für die gemeinsamen Jahre“, sagte die Pastorin.

Und wie hat Erna Pinkal den Abschied erlebt? „Mit Traurigkeit“, räumt sie offen ein, auch wenn sie zukünftig natürlich mehr Zeit für ihre Hobbys – Lesen und Spaziergänge – habe. Das Küsterinnen-Amt habe sie zuweilen ganz schön gefordert. „Es gab Wochen, da war mein Einsatz täglich gefragt.“  

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